Lebensmittelqualität und Vitalstoffqualität

Welche Faktoren können den Vitalstoffgehalt von Lebensmitteln und damit die individuelle Vitalstoffzufuhr beeinflussen?

In Deutschland ist eine ausreichende Vitalstoffversorgung durch eine vollwertige Ernährung unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) möglich. Die allgemeine Verfügbarkeit eines reichhaltigen, vollwertigen Lebensmittelangebots garantiert allerdings nicht immer eine ausreichende individuelle Vitalstoffzufuhr (Mikronährstoff-Zufuhr).

Vor allem pflanzliche Lebensmittel unterliegen vom Zeitpunkt der Ernte bis zur Zubereitung und Anrichtung als Mahlzeit vielen Einflussfaktoren, die sich negativ auf den Erhalt ihres natürlichen Vitalstoffgehalts auswirken können.

Faktoren, die Einfluss auf die Lebensmittelqualität nehmen bzw. den Vitalstoffgehalt unserer Nahrung verringern können und somit eine nicht ausreichende Vitalstoffzufuhr bedingen können:

  • Industrielle Nahrungsmittelproduktion
    • Kunstdünger*
    • Pflanzenschutzmittel*
    • Massentierhaltung*
  • Verarbeitete Nahrungsmittel
    • Bestrahlen
    • Blanchieren
    • Erhitzen
    • Gefrieren
    • Trocknen
    • Konservieren
    • Raffinieren
    • Verunreinigungen
    • Zusatzstoffe. u. v. m.
  • Vitalstoffeinbußen von Lebensmittelndurch:
    • Lange Transportwege
    • Lagerung
  • Vitalstoffeinbußen bei der küchentechnischen Verarbeitung von Lebensmittelndurch:
    • Aufbewahren
    • Aufbereiten
    • Vorbereiten
    • Backen
    • Braten
    • Grillen
    • Frittieren
    • Kochen
    • Verarbeiten in der Mikrowelle

*Siehe dazu nachfolgend unter "Lebensmittelqualität und Schadstoffgehalt"

Lebensmittelqualität und Schadstoffgehalt

Vor allem tierische Lebensmittel können aufgrund industrieller Massenproduktion mit Schadstoffen bzw. Tierarzneimitteln wie beispielsweise Antibiotika/Chemotherapeutika, anabol wirkenden Hormonen (z. B. Testosteron)  sowie Kortison, Psychopharmaka und Betablocker (z. B. um Stress beim Weg zum Schlachthof zu vermeiden) belastet sein. Insbesondere kann bspw. Geflügelfleisch eine hohe Keimrate aufweisen.

Die Massenproduktion von pflanzlichen Lebensmitteln führt häufig zu einer besonders starken Anreicherung von Nitrit- und Nitrat-Verbindungen (z. B. Kopfsalat, Stielmangold, Feldspinat und Spinat; gepökelte Lebensmittel wie beispielsweise Kassler, Bauch- und Räucherspeck; einige Käsesorten), deren negativer Einfluss auf die Gesunderhaltung bekannt ist.

Einige Lebensmittel können beispielsweise Schwermetalle (Innereien, Waldpilze, Thunfisch, Hecht etc.) und Spurenelemente in toxischen (giftigen) Konzentrationen enthalten. Andere können beispielsweise geringe Mengen an toxischen Naturstoffen wie Mykotoxine (z. B. Aflatoxine: Erdnüsse, Schalenfrüchte, Trockenfrüchte, Gewürze etc.) enthalten. Des Weiteren sind nicht selten Pflanzenschutzmittel (Pestizide, Insektizide) in Lebensmitteln nachweisbar!

Beerenfrüchte und Pilze, sofern sie aus Osteuropa eingeführt werden, können auch heute noch (Reaktorunfall 1986 in Tschernobyl, Ukraine) eine relativ hohe Radioaktivität aufweisen.

Das Lebensmittelgesetz legt Grenzwerte bzw. Höchstmengen an unerwünschten Stoffen fest, die nicht überschritten werden dürfen. Dieses soll durch regelmäßige amtliche Kontrollen gewährleistet sein.

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