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Silymarin (Mariendistel) – Resorption, Transport, Verteilung, Stoffwechsel

Metabolismus

Nach oraler Aufnahme wird Silymarin zu 20-50 % aufgenommen [1]. Die Flavanolignane werden in der Leber mit Sulfat und Glucuronsäure konjugiert und gelangen dann ins Plasma sowie in die Galle. Nach 4 bis 6 Stunden wird mit 1,3 µg/ml bis 1,7 µg/ml die maximale Plasma-Konzentration erreicht [2, 3]. Zu 80 % wird Silymarin mit der Galleflüssigkeit ausgeschieden und ungefähr 10 % gelangen in den enterohepatischen Kreislauf [1].

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit von Silymarin ist gering und von der Konzentration sowie vom Vorhandensein anderer Inhaltsstoffe (wie Flavonoide, Phenolderivate, Proteine, Tocopherole usw.) abhängig [1]. Durch den Zusatz von Phosphatidylcholin oder ß-Cyclodextrin ist Silymarin besser bioverfügbar.

Literatur

  1. Abenavoli L, Capasso R, Milic N, Capasso F: Milk Thistle in Liver Diseases: Past, Present, Future. Phytother Res. 2010 Oct; 24 (10): 1423-32. doi: 10.1002/ptr.3207
  2. European Medicines Agency (EMA): European Union herbal monograph on Silybum marianum (L.) Gaertn., fructus – Draft. 2015.
  3. European Medicines Agency (EMA): Assessement report on Silybum marianum (L.) Gaertn., fructus – Draft. 2015.
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