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Melisse – Wirkungen

Der Wirkmechanismus ist unbekannt. Wie bei vielen Phytotherapeutika handelt es sich um ein Gemisch unterschiedlichster Substanzen, die in ihrer Gesamtheit wirksam sind.

Innerlich angewendet wirkt Melisse beruhigend, krampflösend und verdauungsfördernd (karminativ/blähungsfördernd, choleretisch/die Gallenabsonderung anregend). Sie lindert milde Stresssymptome und fördert den Schlaf [1-5].

Auch antivirale Wirkungen werden der Melisse zugesprochen. So sind Melissenblatt-Extrakte in Präparaten gegen Lippenherpes (Herpes simplex) zu finden [1, 4, 5]. Wahrscheinlich sind es die Lamiaceen-Gerbstoffe (Rosmarinsäure), die mit den Virus- und Zellmembranproteinen reagieren und so verhindern, dass diese an die Zellmembran andocken können [1].

Äußerlich angewendet wirkt Melisse hautdurchblutungsfördernd und muskelrelaxierend (muskelentspannend).

Literatur

  1. Frohne D: Heilpflanzenlexikon. Ein Leitfaden auf wissenschaftlicher Grundlage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart. 9. Auflage, 2021
  2. Pahlow M: Das große Buch der Heilpflanzen. Nikol-Verlag. August 2013
  3. European Medicines Agency (EMA): Community herbal monograph on Melissa officinalis L. folium – Final 2013.
  4. World Health Organization (WHO): WHO Monographs on Selected Medicinal Plants – Volume 2 – Folium Melissae. 2002.
  5. Chevallier A: Das große Lexikon der Heilpflanzen. Dorling Kindersley Verlag GmbH. März 2017
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