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Ginkgo – Wechselwirkungen

In folgenden Fällen sollte vor der Einnahme von Ginkgopräparaten Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden [1]:

  • bei Patienten, die einen Thrombozytenaggregationshemmer einnehmen – z. B. die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS), Clopidogrel und andere nicht-steroidale Antirheumatika wie Diclofenac und Ibuprofen
  • bei Patienten, die Antikoagulantien (Gerinnungshemmern wie Cumarin-Derivaten (Vitamin K-Antagonisten) einnehmen – z. B. die Wirkstoffe Phenprocoumon (Produktnamen: Marcumar, Falithrom) und Warfarin (Produktnamen: Coumadin, Marevan)

In den aufgeführten Fällen kann durch die Einnahme von Ginkgopräparaten eventuell das Blutungsrisiko erhöht werden.

Ginkgo biloba sollte nicht mit der Einnahme von Dabigatran (Gerinnungshemmer; "Neue Orale Antikoagulantien“ (NOAK) kombiniert werden [1].

Die gleichzeitige Einnahme von Efavirenz (antiviraler Wirkstoff zur Behandlung einer HIV-Infektion) und Ginkopräparaten wird nicht empfohlen, da sich durch die Inhaltsstoffe des Ginkgos die Konzentration von Efavirenz über eine Induktion (Aktivierung) des Enzyms CYP3A4 verringern kann [1]. Das Enzym CYP3A4 ist am Abbau von Wirkstoffen beteiligt. Eine erhöhte Aktivität führt dazu, dass der Wirkstoff schneller abgebaut und ausgeschieden wird, wodurch sich seine Wirksamkeit mindert.

Eine Studie zeigte, dass die Wirkung des Calciumantagonisten (Blutdruck-senkender Wirkstoff) Nifedipin erhöht werden kann, wodurch es zu Schwindel und zu Hitzewallungen kommen kann [1].

Literatur

  1. European Medicines Agency (EMA): European Union herbal monograph on Ginkgo biloba L., folium – Final 2015
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