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Flohsamen – Wirkungen

Flohsamen gehören zu den Laxantien (Abführmittel), die als Quellmittel in Anwesenheit von Wasser bei Erkrankungen, bei denen ein weicher Stuhlgang erwünscht ist, als gut verträgliche und gut wirksame Mittel eingesetzt werden. Flohsamen sorgen für eine Normalisierung des Stuhlgangs, z. B. bei Diarrhoe (Durchfall), da sie die überschüssige Flüssigkeit im Darm aufnehmen.

Die wirksameren Substanzen des Flohsamens sind die Samenschalen. Sie enthalten Ballaststoffe und Schleimstoffe. Beide binden im Darm Wasser und quellen auf. Indischer Flohsamen kann das 10-fache seines Eigengewichts an Wasser aufnehmen. Die Volumenzunahme löst durch die mechanische Stimulation der Darmwand (Dehnungsreiz) einen Defäkationsreiz (Darmentleerungsreiz) aus.
Gleichzeitig enthalten die Samen reichlich Schleimstoffe und Öle, die einen Schmiereffekt ausüben wodurch der Darminhalt schneller transportiert wird.  

Flohsamen helfen auch beim Abnehmen, da das Aufquellen ein schnelles, frühzeitiges Sättigungsgefühl erzeugt.

Bei längerer Anwendung wirken Flohsamen blutzucker- und cholesterinsenkend (durch Bindung der Gallensäuren an die Schleimstoffe, wodurch sie vermehrt mit dem Stuhl ausgeschieden werden).

Außerdem haben sie antiinflammatorische (entzündungshemmende) und reizlindernde Eigenschaften.

Literatur

  1. Pahlow M: Das große Buch der Heilpflanzen. Nikol-Verlag. August 2013
  2. Frohne D: Heilpflanzenlexikon. Ein Leitfaden auf wissenschaftlicher Grundlage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart. 9. Auflage, 2021
  3. Chevallier A: Das große Lexikon der Heilpflanzen. Dorling Kindersley Verlag GmbH. März 2017
  4. European Medicines Agency (EMA): European Union herbal monograph on Plantago ovata Forssk., semen – Final 2013
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