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Flohsamen – Sicherheitsbewertung

Bei Kindern unter 6 Jahren wird die Anwendung von Flohsamen/-schalen aufgrund mangelnder Datenlage zur Wirksamkeit nicht empfohlen [1].

Patienten, die über mangelnden Stuhlgang, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen klagen, sollten Flohsamen nicht verwenden, sondern zwecks Abklärung eines Ileus (Darmverschluss) einen Arzt aufsuchen [1].

Bei nicht ausreichender Flüssigkeitsaufnahme kann es aufgrund der Quellfähigkeit der Flohsamen zu einer Verstopfung im Rachen, Speiseröhre und Darm kommen. Symptome können Brustschmerzen, Erbrechen oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen sein [1].

Ältere und/oder geschwächte Personen sollten Flohsamen nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen [1, 2].

Wissenschaftliche Daten zur Anwendung von Flohsamen während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nur begrenzt vor. Die Einnahme von Flohsamen kann in Betracht gezogen werden, wenn eine Optimierung der Ernährung nicht den gewünschten Erfolg bringt [1].

Wenn nur eine begrenzte Flüssigkeitsmenge pro Tag zugeführt werden darf, wie es bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen der Fall ist, sollte vor der Einnahme von Flohsamenschalen Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden.

Literatur

  1. European Medicines Agency (EMA): European Union herbal monograph on Plantago ovata Forssk., semen – Final 2013
  2. World Health Organization (WHO): WHO Monographs on Selected Medicinal Plants – Volume 1 – Semen Plantaginis. 1999.
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