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Brennnessel

Die Brennnessel – lateinischer Name Urtica dioica (Große Brennnessel) – gehört zur Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Eine weitere Brennnesselart ist die Kleine Brennnessel (Urtica urens). Sie ist aggressiver als die große.

Beheimatet ist die Brennnessel in Afrika und Westasien, wächst aber heute in allen gemäßigten Regionen der Welt.

Die Brennnessel wächst bevorzugt in Grabenrändern, in Gärten, an Zäunen sowie auf Ödland.

Kommt man mit den Brennhaaren der Brennnessel in Kontakt, entstehen auf der Haut rote Quaddeln und der betroffene Bereich brennt unangenehm. Durch die Berührung der Pflanze brechen die Köpfchen der Brennhaare und es wird eine Flüssigkeit abgegeben (enthält unter anderem Histamin und Ameisensäure), die zur besagten Symptomatik führt. Sie dient der Pflanze zur Abwehr.

Die Brennnessel zählt mit zu den ältesten Heilkräutern. Sie wird traditionell bei Beschwerden der Harnwege und Nierenerkrankungen, Eisenmangel, bestehenden Verdauungsbeschwerden (auch Galle und Bauchspeicheldrüse/Pankreas betreffend) sowie bei Nesselausschlag eingesetzt und wirkt entgiftend und entschlackend. Heute wird die Heilpflanze vor allem bei Prostatabeschwerden, rheumatischen Beschwerden sowie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege empfohlen.

Die Große Brennnessel findet als Arznei häufiger Verwendung als die Kleine Brennnessel [2].

Die Brennnessel ist auch unter den Volksnamen Donnernesssel, Eiternessel, Gartennessel, Haarnessel, Hanfnessel, Nessel und Saunessel bekannt.

Literatur

  1. Frohne D: Heilpflanzenlexikon. Ein Leitfaden auf wissenschaftlicher Grundlage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart. 9. Auflage, 2021
  2. Pahlow M: Das große Buch der Heilpflanzen. Nikol-Verlag. August 2013
  3. Chevallier A: Das große Lexikon der Heilpflanzen. Dorling Kindersley Verlag GmbH. März 2017
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