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Pantothensäure – Versorgungssituation

Für die Berechnung der Versorgungssituation von Pantothensäure (Vitamin B5) werden die Zufuhrempfehlungen und die Nährstoffzufuhr von Männern und Frauen verschiedener Altersklassen in Deutschland herangezogen.

Informationsgrundlage: Ernährungsbericht 2012

In der Nationalen Verzehrsstudie II (2008) wurde Pantothensäure nicht erfasst. Die Daten über die Pantothensäure-Zufuhr in Deutschland stammen aus dem Ernährungsbericht 2012 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V (DGE).

Diese Daten zur Pantothensäure-Zufuhr beruhen auf Schätzungen und geben nur die mittlere Zufuhr wieder. Aussagen zur Versorgungssituation unterhalb des Mittelwertes lassen sich nicht treffen. Das bedeutet jedoch nicht, dass in der deutschen Bevölkerung keine Unterversorgung an Pantothensäure besteht.

Versorgungssituation von Pantothensäure in Deutschland

  • Im Durchschnitt nimmt die deutsche Bevölkerung die empfohlene Zufuhrmenge für Pantothensäure nicht auf.
  • Frauen nehmen mit 3,6 Milligramm pro Tag im Mittel weniger Pantothensäure auf als Männer mit 4,4 Milligramm.
  • Männer in der Altersklasse von 19 bis 25 Jahren nehmen im Durchschnitt 1,8 Milligramm zu wenig Pantothensäure auf. Der Versorgungsstatus dieser Männer liegt 30 % unterhalb der empfohlenen Zufuhrmenge.
  • Frauen in der Altersklasse von 19 bis 25 Jahren nehmen im Durchschnitt 2,7 Milligramm zu wenig Pantothensäure auf. Der Versorgungsstatus dieser Frauen liegt 45 % unterhalb der empfohlenen Zufuhrmenge.
  • Schwangere und Stillende haben keinen Mehrbedarf an Pantothensäure gegenüber ihren nicht-schwangeren bzw. nicht-stillenden Altersgenossen. Sie unterliegen jedoch der gleichen Fehlbetragssituation.
  • Schwangere und Stillende in der Altersklasse von 19 bis 25 Jahren nehmen im Durchschnitt 2,7 Milligramm zu wenig Pantothensäure auf. In der Altersklasse von 25 bis 35 Jahren fehlen im Mittel 2,4 Milligramm Pantothensäure pro Tag.

Individueller Mehrbedarf

Da sich die Zufuhrempfehlungen der DGE an dem Bedarf von gesunden und normalgewichtigen Menschen orientieren, kann der berechnete Mehrbedarf für Pantothensäure auch höher ausfallen. Der individuelle Bedarf kann zum Beispiel aufgrund der Ernährungsweise, des Genussmittelkonsums oder einer Dauermedikation oberhalb der Zufuhrempfehlungen der DGE liegen.

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