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Johanniskraut – Wirkungen

Die Wirkstoffe und die Wirkmechanismen für die antidepressive Wirkung werden vordergründig Hyperforin, Hypericin, Pseudohypericin und den Flavonoiden in Kombination zugeschrieben.

Eine Wiederaufnahmehemmung von Neurotransmittern – Dopamin, GABA, L-Glutamat, Noradrenalin, Serotonin – im zentralen Nervensystem, die für die antidepressive Wirkung verantwortlich sind, ist nachgewiesen. Allerdings scheint der Mechanismus ein anderer zu sein als der der pharmakologisch eingesetzten Serotonin- bzw. Serotonon-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (engl. Serotonin Reuptake Inhibitors, SRI; engl. Selective Serotonin-Norepinephrine Reuptake Inhibitors, SSNRI).

Zur Stimmungsaufhellung und bei leichten depressiven Verstimmungen wird es häufig – da nicht verschreibungspflichtig – in Selbstmedikation eingenommen.

Folgende Wirkungen lassen sich zusammenfassen:

  • antibakteriell
  • antidepressiv
  • antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
  • antiviral (gegen Viren gerichtet)
  • anxiolytisch (angstlösend)
  • stimmungsaufhellend
  • wundheilend

Literatur

  1. Pahlow M: Das große Buch der Heilpflanzen. Nikol-Verlag. August 2013
  2. Chevallier A: Das große Lexikon der Heilpflanzen. Dorling Kindersley Verlag GmbH. März 2017
  3. Frohne D: Heilpflanzenlexikon. Ein Leitfaden auf wissenschaftlicher Grundlage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart. 9. Auflage, 2021
  4. World Health Organization (WHO): WHO Monographs on Selected Medicinal Plants – Volume 2 – Herba Hyperici. 2002.
  5. European Medicines Agency (EMA): Community herbal monograph on Hypericum perforatum L., herba (well-established medicinal use) – Final 2009
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