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Spurenelemente

Mineralstoffe sind lebensnotwendige (essentielle) anorganische Nährstoffe. Da der Organismus diese nicht selbst herstellen kann, müssen die Mineralstoffe mit der Nahrung zugeführt werden.

Funktionen der Mineralstoffe

Alle Mineralstoffe haben gemeinsam, dass sie im menschlichen Körper bedeutungsvolle Funktionen übernehmen. So nehmen sie vor allem wichtige Stellungen im Wasser- und Elektrolythaushalt, in der Nervenfunktionalität und in der Beweglichkeit der Muskeln ein. Außerdem sind sie für den Aufbau der Knochen und Zähne unabdingbar.

Gruppeneinteilung von Mineralstoffen

Aufgrund ihrer Konzentration im menschlichen Körper und der Höhe des Tagesbedarfs werden Mineralstoffe in zwei Gruppen unterheilt, die Mengenelemente bzw. Makroelemente und die Spurenelemente bzw. Mikroelemente.

Die Spurenelemente lassen sich von den Mengenelementen unterscheiden, da sie in Massenanteilen von weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm im menschlichen Körper vorkommen. Der Tagesbedarf der Spurenelemente beträgt unter 100 Milligramm.

Folgende Verbindungen zählen zu den wichtigsten essentiellen Spurenelementen:

Funktionen essentieller Spurenelemente

Die essentiellen Spurenelemente besitzen wichtige Aufgaben vor allem als Bestandteil von Enzymen und Hormonen und sind für den normalen Ablauf vieler biochemischer Vorgänge bedeutsam.

Nicht essentielle Spurenelemente

Neben den essentiellen Spurenelementen gibt es auch für den Menschen nicht lebensnotwendige Spurenelemente. Diese werden als nicht essentielle Spurenelemente bezeichnet. Folgende Mineralstoffe zählen unter anderem zu dieser Gruppe:

  • Aluminium
  • Barium
  • Bismut
  • Brom
  • Germanium etc.

Versorgungssituation in Deutschland

Die Versorgungssituation der Frauen in Deutschland ist nach aktueller Datenlage für Eisen und Jod nicht optimal (siehe u.a. Nationale Verzehrsstudie II) [1]. Die vorliegenden Daten über die Versorgungssituation von Männern deuten auf eine nicht optimale Zufuhr für Jod und Zink über alle Altersklassen hin, während für Eisen lediglich eine sehr geringe Unterversorgung festgestellt wurde [1, 2]. Vor einer Eisen-Supplementierung sollte zudem durch den Arzt der sogenannte Serum-Ferritinspiegel bestimmt werden.

 

Literatur

  1. Ernährungsbericht 2004. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. Godesberger Allee 18, 53175 Bonn. (2004)

  2. Max-Rubner-Institut. Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Hrsg.) Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 2. Karlsruhe, 2008

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