Spurenelemente

Mineralstoffe, die beim Menschen weniger als 0,01% des Körpergewichts ausmachen, werden als Spurenelemente bezeichnet.


Spurenelemente
(Synonym: Mikroelemente) sind essentielle (lebensnotwendige) anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden. Sie kommen im Gegensatz zu den Mengenelementen (Mineralstoffen) in Massenanteilen von weniger als 50 mg/kg im menschlichen Körper vor.


Zu den wichtigsten essentiellen Spurenelementen zählen:

Nicht-essentielle Spurenelemente, das heißt für den Menschen nicht lebensnotwendige Spurenelemente sind z. B. Aluminium, Barium, Bismut, Brom, Germanium etc.

Die essentiellen Spurenelemente besitzen wichtige Aufgaben vor allem als Bestandteil von Enzymen und Hormonen und sind für den normalen Ablauf vieler biochemischer Vorgänge bedeutsam.

Wichtiger Hinweis!
Nach den für die Bundesrepublik Deutschland vorliegenden Daten über die Versorgungssituation (siehe z. B. Nationale Verzehrsstudie II) mit Spurenelementen ist die Zufuhr der Frauen für Eisen und Jod nicht optimal [1].

Achtung!
Vor einer Eisen-Supplementierung sollte zudem durch den Arzt der sogenannte Serum-Ferritinspiegel bestimmt werden.

Die vorliegenden Daten über die Versorgungssituation von Männern deuten auf eine nicht optimale Zufuhr für Jod und Zink über alle Altersklassen hin, während für Eisen lediglich eine sehr geringe Unterversorgung festgestellt wurde [1, 2].

Literatur

  1. Ernährungsbericht 2004
    Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
    Godesberger Allee 18, 53175 Bonn
    (2004)
  2. Max-Rubner-Institut
    Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Hrsg.)
    Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 2
    Karlsruhe, 2008
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