Überhöhte Zufuhr

Durch überhöhten Konsum von Ballaststoffen können, bedingt durch eine Gasbildung der Mikroorganismen, Blähungen, Druck- und Völlegefühl auftreten.
Bei einer schnellen Umstellung von ballaststoffarmer auf -reiche Nahrung kann es zu starken Magenkrämpfen kommen.

Ballaststoffe können bis zum 100-fachen ihres Eigengewichtes an Wasser binden. Es ist daher vor allem bei einzelner Aufnahme von Ballaststoffen wie Leinsamen oder Weizenkleie sehr wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken, da der Verdauungsbrei im Darm sonst auf Grund von Wassermangel verhärtet und eine Verstopfung (Obstipation) begünstigt statt ihr entgegenzuwirken.

Pflanzenfaser binden außerdem Calcium, Magnesium, Eisen und Zink, wodurch eine verminderte Aufnahme dieser Mineralstoffe und Spurenelemente und somit zu einem Mangel dieser Spurenelementen führen kann. 

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