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Weitere Ernährungsempfehlungen

Um den Stoffwechsel optimal zu unterstützen, sollte die Ernährung leberschonend sein, zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt beitragen, Vitalstoffe für den Energiestoffwechsel liefern und die Darmgesundheit erhalten bzw. verbessern.

Die Leber kann durch viele Substanzen geschädigt werden, auch durch Nahrungsbestandteile, sodass Stoffwechselvorgänge nicht mehr reibungslos ablaufen können:

  • Aflatoxine – Sie werden von Schimmelpilzen gebildet und kommen in allen verschimmelten Lebensmitteln vor. Besonders hoch ist der Aflatoxingehalt häufig in Erdnüssen, aber auch in Hasel- und Paranüssen sowie Pistazien und Mandeln. Auch getrocknete Früchte, vor allem Feigen, und zahlreiche Gewürze wie Chili, Paprika, Pfeffer, Muskatnuss, Ingwer oder Gelbwurz sind immer wieder mit Aflatoxinen belastet. Aflatoxine können der Leber schaden.
  • Nitrat/Nitrit/Nitrosamine – Nitrat ist eine potenziell toxische Verbindung. Es wird im Körper durch Bakterien im Speichel und Magen zu Nitrit umgewandelt. Nitrit bildet unter anderem mit sekundären Aminen die Nitrosamine, die erbgutschädigend wirken.
    Der Nitratgehalt der Nahrung sollte folglich möglichst niedrig gehalten werden. Besonders nitratreich sind Feldsalat, Kopfsalat, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Kohlrabi, Sellerie und Spinat.

Für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sollte die Ernährung basenbetont sein. Sie sollte zu 70 bis 80 % aus basenspendenden Lebensmitteln und zu 20 bis 30 % aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen. In der Realität ist das Verhältnis heutzutage meist umgekehrt. Wir nehmen mit unserer Ernährung zu viel tierisches Protein (Eiweiß) – säurebildend – und zu wenig Obst und Gemüse – basenbildend – auf.

Anhand von Lebensmittellisten lässt sich erkennen, welche Lebensmittel basenspendend und welche säurebildend sind.

Beachte: Der pH-Wert eines Lebensmittels sagt nichts über dessen säurebildenden oder basenspendenden Eigenschaften aus. So wird eine Zitrone basisch verstoffwechselt, obwohl sie sauer ist.

Basenspendende Lebensmittel sind:

  • Gemüse und Salate
  • Kartoffeln
  • Obst
  • Hülsenfrüchte: grüne Bohnen
  • Pilze
  • Milchprodukte: Kefir, Molke
  • Nüsse: Haselnüsse
  • Getränke: Mineralwasser (ohne Kohlensäure), Früchtetee, Grüner Tee, Kräutertee, Gemüsesaft, Kaffee

Säurebildende Lebensmittel sind:

  • Alle Fleisch- und Wurstsorten, Geflügel (Ente, Gans, Huhn, Pute)
  • Alle Fischsorten
  • Milch und Milchprodukte: Joghurt, Käse, Sahne, saure Sahne etc.
  • Eier
  • Getreideprodukte: Gerste, Reis, Roggenbrot, Schwarzbrot, Weißmehlprodukte, Zwieback
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen
  • Nüsse: Erd-, Walnüsse, Pistazien
  • Süßigkeiten aller Art
  • Getränke: helles Bier, Cola-Getränke

Säurebildende und basenspendende Lebensmittel

Hinweis: Auf säurebildende Nahrungsmittel sollte nicht gänzlich verzichtet werden, denn sie enthalten wichtige Nährstoffe wie Proteine, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. So wird Vollkornbrot ebenso wie Weißbrot als säurebildend eingestuft. Aber: Vollkornbrot enthält wertvolle Ballaststoffe und viele Mikronährstoffe wie Vitamin B1 und B2, Eisen und Kalium. Auch Hülsenfrüchte sind wertvolle Lebensmittel, aber säurebildend. Es ist immer das Zusammenspiel verschiedener Aspekte, die letztlich eine gesunde Ernährung ausmachen.

Zudem wirkt sich Folgendes negativ auf den Säure-Basen-Haushalt aus:

  • Strenge Diäten und Fastenkuren – der Körper greift in diesen Phasen vermehrt auf die Energiegewinnung aus Fettsäuren zurück, die mit einer vermehrten Bildung von Säureäquivalenten einhergeht
  • Tabakkonsum
  • Stress
  • Medikamente – z. B. Acetylsalicylsäure (ASS)