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Richtig abnehmen – die wichtigsten Fragen

Während des Abnehmens tauchen viele Fragen auf. Was darf ich, was sollte ich lieber lassen? Sind Light-Produkte zum Abnehmen geeignet? Muss ich während des Abnehmens auf Obst verzichten?

Wir haben die häufigsten Fragen auf den folgenden Seiten für Sie zusammengetragen und beantwortet.

Die Fettabnahme während der Reduktionsphase beträgt dabei im Durchschnitt

  • Für Frauen 0,5-1,0 kg Körperfett/Woche
  • Für Männer 0,5-2,0 kg Körperfett/Woche

Die Gewichtsabnahme ist individuell unterschiedlich und abhängig von:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Höhe des Ausgangsgewichtes
  • Grad der täglichen körperlichen Aktivität (Bewegung; Sport)
  • Vorhandene Muskelmasse – Energie wird vor allem in der Muskel- und Organmasse verbraucht
  • Kalorienzufuhr
  • Anzahl der Mahlzeiten – verteilen Sie Ihre tägliche Nahrung auf drei Hauptmahlzeiten. Zwischen den Mahlzeiten sollten etwa vier bis fünf Stunden liegen, damit der Insulin-Serumspiegel absinken und der Körper Speicherfett abbauen kann
  • Ernährungsverhalten: Derjenige, der ständig kalorienreduziert isst, hat einen auf “Sparflamme” brennenden Stoffwechsel und nimmt deshalb langsamer ab
  • Hypothyreose (Schilddrüsenfunktion) – eine Hypothyreose, die im Regelfall mit einer Gewichtszunahme einhergeht, erschwert eine Gewichtsreduktion

Männer haben im Allgemeinen einen höheren Grundumsatz als Frauen, da sie in der Regel eine höhere Muskelmasse aufweisen. Energie wird vor allem in der Muskel- und Organmasse verbraucht.

Daher ist es besonders für Frauen von Bedeutung, im Rahmen der Gewichtsreduktion auf den Erhalt ihrer Muskelmasse zu achten.

Hormonell bedingte Wassereinlagerungen können einen fehlenden Körpergewichtsverlust vortäuschen. Das heißt, obwohl beispielsweise Körperfett abgebaut wurde, kann das Körpergewicht gleich bleibend oder erhöht sein, weil hormonell bedingt mehr Körperwasser gebunden wird.

Unter Schichtarbeit – Wechselschicht und Nachtschicht – versteht man, dass die Arbeit zu wechselnden Tageszeiten verrichtet wird.

Schichtarbeit beeinflusst sowohl den Schlafrhythmus als auch die Nahrungsaufnahme. Sie wirkt sich durch die unterschiedlichen Tagesrhythmen auf die Leistungsfähigkeit aus und führt häufig zu Stress. Dieser kann zu Burnout-Syndrom, Störungen im Magen-Darm-Trakt (z. B. Magengeschwür), Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipoproteinämie) und Diabetes mellitus sowie zu einer Erhöhung der kardiovaskulären Risiken (z. B. Bluthochdruck) führen. Des Weiteren konnten in zahlreichen Studien ein erhöhte Risiko für Tumorerkrankungen (Mammakarzinom/Brustkrebs, Prostatakarzinom/Prostatakrebs) nachgewiesen werden. Die Mehrzahl der Schichtarbeiter klagt zudem über Schlafprobleme und Müdigkeit.

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Arbeitsleistung. Der Mahlzeitenverzehr als auch die Mahlzeitenzusammensetzung müssen zum richtigen Zeitpunkt erfolgen.

Physiologische und psychologische Bedingungen

Alle Körperfunktionen des Menschen unterliegen einem Tag-Nacht-Rhythmus, der dem Menschen angeboren und nur schwer zu beeinflussen ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von der „inneren Uhr“.
Am Tag schaltet der Körper auf Leistungsbereitschaft und in der Nacht stehen Erholung und Ruhe im Vordergrund: Puls und Blutdruck sowie die Produktion der gesamten Verdauungssekrete und die Leberleistung sinken, das Wärmebedürfnis ist deutlich erhöht.

Schichtarbeiter arbeiten somit gegen ihren biologischen Rhythmus an. Verständlicherweise entspricht die Leistungsfähigkeit am Abend und während der Nacht nicht der des Tages. Ein absolutes Leistungstief stellt sich gegen ungefähr drei Uhr nachts ein, mit den Folgen, dass die Aufmerksamkeit, die Konzentrationsfähigkeit und das Durchhaltevermögen deutlich absinken. Die Fehlerquote ist zu diesem Zeitpunkt besonders hoch.

Krankheiten bzw. Störungen durch Schichtarbeit

Folgende Krankheiten bzw. Störungen treten vermehrt durch Schichtarbeit, insbesondere Nachtdienst, auf:

  • Beschleunigung von Alterungsvorgängen im Gehirn, d. h. Abnahme kognitiver Fähigkeiten [1]
  • Immundefizienz/Infektanfälligkeit
  • Insomnie (Schlafstörungen)
  • Mammakarzinom (Brustkrebs)
  • Prostatakarzinom (Prostatakrebs)
  • Ulcus ventriculi (Magengeschwür)

Ernährungsempfehlungen für die Wechselschicht

Bei Wechselschicht arbeitet man entweder in der Frühschicht – zwischen 4 Uhr und 13 Uhr – oder in der Spätschicht – zwischen 14 Uhr und 23 Uhr.

In der Frühschicht werden während der Arbeitszeit zwei Mahlzeiten eingenommen:

  • eine Zwischenmahlzeit am Vormittag
  • eine warme Hauptmahlzeit am Mittag (entspricht dem Mittagessen der Normalschicht)

Auch in der Spätschicht werden während der Arbeitszeit zwei Mahlzeiten eingenommen:

  • eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag
  • Abendessen (als kalte Mahlzeit).

Ernährungsempfehlungen in der Nachtschicht

Die Arbeitszeiten bei Nachtschicht liegen in der Regel zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Im Vordergrund der Ernährungsempfehlungen bei Nachtschicht steht eine leicht bekömmliche Ernährung, denn der gesamte Verdauungstrakt befindet sich nachts im Ruhezustand. Der Energiebedarf eines Nachtschichtarbeiters unterscheidet sich nicht von dem eines Tagarbeiters. Nur die Verteilung der Energiezufuhr ist eine andere, wie die folgende Tabelle zeigt:

  Mahlzeit   Empfohlene Uhrzeit   % der Tagesenergie
  Mittagessen   Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr 25
  Zwischenmahlzeit   Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr 10
  Abendessen   Zwischen 19.00 und 20.00 Uhr 20
  1. Nachtmahlzeit   Zwischen 0.00 und 1.00 Uhr 25
  2. Nachtmahlzeit   Zwischen 4.00 und 5.00 Uhr 8
  Frühstück, zu Hause   Zwischen 7.00 und 8.00 Uhr 12

Zwischenmahlzeiten sind wichtig (soweit der Nachtschichtarbeiter nicht übergewichtig ist), da diese ein zu hohes Absinken des Blutglucosespiegels (Blutzucker) verhindern, sodass Leistungsfähigkeit und Konzentration günstig beeinflusst werden. Als Zwischenmahlzeit eignen sich Milch und Milchprodukte, Obst und leichte Salate.
Eine der beiden Nachtmahlzeiten sollte warm zubereitet werden. Hier bietet sich die erste Nachtmahlzeit an. Eine warme Mahlzeit gibt besonders nachts das Gefühl innerer Erwärmung.
Das Mittag- und das Abendessen sollten in jeder Schicht zur gleichen Uhrzeit verzehrt werden. So lassen sich Appetitlosigkeit und Magen-Darmstörungen weitgehend vermeiden.
Generell sollten Schichtarbeiter so viel Regelmäßigkeit wie möglich in den privaten Bereich bringen, z. B. nach Schichtende immer zu einer festen Zeit zu Bett gehen und zu einer festen Zeit aufstehen.

Hinweis!
Für Schichtarbeiter, die abnehmen möchten, gelten dieselben Regeln für eine kalorienreduzierte und vollwertige Ernährung wie für Tagarbeiter.

Literatur

  1. Marquié JC et al.: Chronic effects of shift work on cognition: findings from the VISAT longitudinal study. Occup Environ Med doi:10.1136/oemed-2013-101993 

Leitlinien

  1. S2k-Leitlinie: Gesundheitliche Aspekte und Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit. (AWMF-Registernummer: 002 - 030), Oktober 2020 Kurzfassung Langfassung

Üben Sie regelmäßiges Essen und halten Sie Ihre drei Mahlzeiten ein. Dann ist es nach der Gewichtsabnahme leichter für Sie, Ihr Gewicht weiterhin zu halten.

Wichtiger Hinweis!
Zwischen den Mahlzeiten sollten etwa vier bis fünf Stunden liegen, damit der Insulin-Serumspiegel absinken und der Körper gegebenenfalls Speicherfett abbauen kann.

Die kleinen “Zwischendurch-Snacks” haben oft mehr Kalorien als eine gesund zusammengestellte Mahlzeit und sättigen nur kurz. Zudem führt bereits die Zufuhr von wenig Zucker über eine kleine Zwischenmahlzeit zum Anstieg des Insulin-Serumspiegels und damit zur Verhinderung der Fettverbrennung.

Essen Sie ruhig zusätzlich zu den Eucell Mahlzeiten gedünstetes Gemüse, Rohkost oder Salat ohne fetthaltiges Dressing. Das steigert Ihr Sättigungsgefühl, sodass Sie die Pausen zwischen den Mahlzeiten besser überstehen.

Im Allgemeinen ist das schnelle “Zwischendurch-Essen” häufig antrainiert und nicht durch eigentlichen Hunger verursacht.

Bei weniger als drei Mahlzeiten oder einem kleineren Frühstück ist nicht sichergestellt, dass Ihr Körper alle notwendigen Nähr- und Vitalstoffe in ausreichendem Maße erhält.

  • Neben dem Fett aus den Fettdepots würden dann zusätzlich Ihre Eiweißreserven abgebaut werden.
  • Sie würden wertvolle Muskelmasse (Eiweißreserven) verlieren, die aber nicht nur für Ihre Fitness und Leistungsfähigkeit von Bedeutung ist, sondern auch Ihre Möglichkeiten, Energie zu verbrauchen, deutlich reduzieren würde. Ihre Gewichtsreduktion würde dadurch erschwert beziehungsweise verlängert.
  • Beachten Sie deshalb insbesondere, dass Sie zum Frühstück die angegebene Anzahl an Kalorien verzehren. Sie erhalten dazu geeignete Frühstücksrezepte.

Eine regelmäßige Messung Ihrer Körperzusammensetzung ist erforderlich!

Eine regelmäßige Messung Ihrer Körperzusammensetzung ist erforderlich, um feststellen zu können, ob Sie Ihre wertvolle Muskelmasse erhalten und vorrangig Körperfett abbauen.

Wird bei einer Messung etwa festgestellt, dass Sie Muskelmasse verloren haben, dann kann – durch leichtes Anpassen Ihres Kostplanes – diesem Trend frühzeitig entgegengewirkt werden.

Fazit: Langfristig gesehen nehmen Sie mit den drei Mahlzeiten täglich schneller ab, denn dadurch erhalten Sie Ihre Muskelmasse und können so weiterhin genügend Energie verbrauchen.

Wenn Sie wirklich schneller Ihr Körpergewicht verlieren und Ihre wichtige Muskelmasse erhalten beziehungsweise aufbauen möchten, dann hilft Ihnen die Teilnahme an einem Fitnessprogramm.

Gerne erstellen wir Ihnen ein für Sie geeignetes Fitnessprogramm zusammen.

Prinzipiell nein!

Meiden Sie alkoholische Getränke.

Ein Gramm Alkohol liefert 7,1 kcal und dient im Wesentlichen als Energielieferant – gleichzeitig verzehrtes Fett wird dadurch bedingt in die Fettspeicher transportiert und nicht verbrannt.

Des Weiteren regt Alkohol den Appetit an!

Falls Sie aus sozialen Gründen – Empfang, Party etc. – mal „ein Glas“ mittrinken müssen, trinken Sie bitte eine trockene Weinschorle oder einen trockenen Sekt.

Trinken Sie bitte kein Bier. Bier enthält Maltose, dieses ist ein Kohlenhydrat mit höherem glykämischen Index als Glucose und blockiert somit besonders stark die Fettverbrennung.

Trinken Sie zu Alkohol immer reichlich Mineralwasser.

Als Ex-Raucher müssen Sie tatsächlich mit einer Gewichtszunahme rechnen, wenn Sie nicht gleichzeitig Kalorien einsparen.

Mit dem Zigarettenrauchen werden dem Körper größere Mengen Nikotin zugeführt. Das Genussgift Nikotin kurbelt Ihren Stoffwechsel an und erhöht damit den Grundumsatz Ihres Körpers um bis zu 5 %. Wenn Sie nicht mehr rauchen, hat Ihr Körper einen geringeren Grundumsatz und benötigt weniger Kalorien. Zu viel aufgenommene Kalorien werden dann als Fettdepots eingelagert.

Hinzu kommt, dass Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, häufig eine Ersatzbefriedigung im vermehrten Verzehr von Süßigkeiten und fettigen Knabbereien wie Chips oder Erdnüssen suchen. Meiden Sie derartige Kalorienbomben und essen Sie lieber ein Stück Obst oder Rohkost.

Nutzen Sie den Einstieg in unser Abnehmprogramm dazu, gleichzeitig mit dem Rauchen aufzuhören! Am leichtesten wird es Ihnen gelingen, wenn Sie damit gleich zu Beginn des Programms anfangen.

Süßigkeiten dürfen in kleiner Menge zu den Hauptmahlzeiten gegessen werden. Bevorzugt zum Frühstück und zur Mittagsmahlzeit.

Bevorzugen Sie bitte Süßigkeiten mit geringem Fettanteil wie beispielsweise Gummibärchen, Honig etc. Besonders geeignet sind Diabetikersüßigkeiten, die auch Nicht-Diabetiker essen dürfen, weil diese den Insulinstoffwechsel nicht beeinträchtigen.

Süßigkeiten als Zwischenmahlzeiten sind prinzipiell verboten! Dieses würde die Fettverbrennung blockieren und Hunger auslösen.

Beim Einkaufen

  • Wählen Sie beim Einkauf fettarme Nahrungsmittel. Achten Sie dabei auf die Nährstoffangaben des Herstellers, die meist auch Hinweise auf den Fettgehalt enthalten. Seien Sie zurückhaltend bei Nahrungsmitteln, bei denen der Fettgehalt nicht angegeben ist.
  • Bevorzugen Sie fettarme Milch und Milchprodukte gegenüber Vollmilch und Vollmilchprodukten. Meiden Sie Käsesorten mit mehr als 40 % Fett in der Trockenmasse (F. i. Tr.) und Doppelrahmstufen von Milchprodukten.
  • Bevorzugen Sie mageres Fleisch, vor allem Hähnchen und Pute, Geflügelwurst und Fisch. Meiden Sie Fleisch und Wurstwaren mit hohem Fettgehalt.
  • Planen Sie möglichst Ihren Speiseplan und gehen Sie anschließend mit einem Einkaufszettel einkaufen. Sie werden merken, dass man so viele kalorienreiche “Spontankäufe” vermeiden kann.

Bei der Zubereitung

  • Verwenden Sie bei der Zubereitung der Speisen möglichst wenig Fett. Es gibt viele Zubereitungsarten, die wenig oder gar kein Fett benötigen und die Speisen dennoch aromareich schmecken lassen. Ziehen Sie die folgenden Zubereitungsformen für Ihre Mahlzeit vor:
    • Braten in beschichteten Pfannen
    • Garen in der Folie oder in einem Bratenschlauch
    • Garen im Römertopf
    • Grillen im Backofen oder auf dem heißen Stein
  • Schneiden Sie vor und nach der Zubereitung sichtbares Fett vom Fleisch ab. Entfernen Sie bei Geflügel vor dem Essen die Haut.
  • Meiden Sie fettreiche Soßen, Salatdressings, Mayonnaisen und Brotaufstriche. Bratensaucen beispielsweise können mit pürierten Kartoffeln statt mit Butter und Mehl gebunden werden. Wählen Sie häufiger Produkte auf Joghurtbasis oder stellen Sie diese selbst her.
  • Verwenden Sie reichlich frische Kräuter und Gewürze. Dadurch können Sie auf den Geschmacksträger Fett eher verzichten.
  • Meiden Sie frittierte und in Fett gebackene Nahrungsmittel (zum Beispiel Pommes frites, Kartoffelchips, Erdnusschips).

Wenn Sie sich an unserer Abnehmprogramm halten, werden Sie gesund abnehmen, denn die für Sie berechneten Ernährungsempfehlungen basieren auf der genauen Auswertung Ihres Gesundheitschecks. Aus diesem wird für Sie – unter Berücksichtigung Ihrer körperlichen Aktivität – die mit der täglichen Ernährung aufzunehmende Menge Energie berechnet, die es Ihnen ermöglicht angemessen Körperfett zu verbrennen und dabei vital zu bleiben.

Besonders wichtig ist jedoch für Sie wegen Ihrer sitzenden Tätigkeit die Teilnahme an einem Fitnessprogramm, das Ihren Stoffwechsel beschleunigt.

Mit regelmäßiger körperlicher Aktivität können Sie aktiv zu einer erfolgreichen Fettverbrennung beitragen, Wir erstellen Ihnen gerne dafür einen individuellen Fitnessplan.

Auch Vitalstoffe können dazu beitragen, dass sich während Ihres Abnehmens wohlfühlen und vital sind. Fragen Sie uns nach für Sie geeigneten Nahrungsergänzungen.

Richtig, grundsätzlich sollen Sie Fett vermeiden! Es gibt jedoch gute Fette, die Sie benötigen! Einige Fettsäuren unterstützen sogar den Fettabbau.

Die nachfolgenden Ausführungen erklären die Bedeutung essentieller pflanzlicher und mariner Fettsäuren:

  • Tierische Fette enthalten hohe Konzentrationen an Arachidonsäure (AA) – jener mehrfach ungesättigten Fettsäure, die den Endpunkt des Stoffwechselweges der Omega-6-Fettsäuren bezeichnet. AA dient als Stoffwechselquelle der entzündlichen Leukotriene und Prostaglandine vom Typ 2.
    Arachidonsäure ist in allen tierischen Lebensmittel enthalten; besonders hohe Gehalte finden sich in Schweineschmalz, Leber (Schwein, Rind, Kalb), Eigelb, Thunfisch, Schweinefleisch und Leberwurst.
    Aus der Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) – marinen Ursprungs oder vom Körper aus Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs hergestellt – werden hingegen die antientzündlichen Prostaglandine vom Typ 3 abgeleitet.
  • Ein stetes Missverhältnis in der Zufuhr von AA gegenüber EPA – oder der essentiellen Alpha-Linolensäure (ALA), aus der die EPA hervorgeht – ist folglich ein Grund für einen hohen Serumspiegel an Entzündungsfaktoren.
  • Hohe Serumspiegel an "Entzündungsfaktoren" führen zum Anstieg des Insulin-Serumspiegels, sodass eine hohe Zufuhr an AA einen negativen Einfluss auf die Fettverbrennung hat.

Wählen Sie daher die Quellen der Zufuhr von Fettsäuren in Ihrer Nahrung bewusst:

  • Essen Sie wenig, aber dafür hochwertiges pflanzliches Fett. Bevorzugen Sie pflanzliches Streichfett wie zum Beispiel Sonnenblumenmargarine, denn diese ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Verwenden Sie kalt gepresste Pflanzenöle wie Olivenöl, Sonnenblumenöl, Leinöl, Nussöl und Weizenkeimöl. Essen Sie Walnüsse und Haselnüsse.
  • Essen Sie ein- bis zweimal wöchentlich eine Mahlzeit mit frischem Seefisch. Bevorzugen Sie beispielsweise Hering, Makrele, Lachs, Sardelle, Atlantikstör, Steinbutt und Schwertfisch, denn sie enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren vom sogenannten Typ Omega-3. Süßwasserfisch dagegen enthält wie Fleisch fast keine dieser Fettsäuren. Vor dem Hintergrund, dass die Empfehlung, jährlich 50 bis 100 Seefischmahlzeiten zu verzehren, im Regelfall nicht umsetzungsfähig ist, empfiehlt sich die Einnahme einer Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren von Hochseefischen.
  • Geben Sie bei der Lebensmittel-Auswahl Quellen pflanzlicher und mariner Fettsäuren des Typs Omega-3 (Alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure) den Vorzug gegenüber tierischen Fetten, die reich an der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure sind. Eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren – und damit ein gesundes Verhältnis in der Zufuhr von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren – begünstigt die Stabilität eines niedrigen Insulinspiegels und damit die Verbrennung von überschüssigem Körperfett.

So vermindern Sie den Fettanteil Ihrer Nahrung:

  • Der Verzehrsichtbarer“ und „versteckter“ Fette sollte insgesamt 35 bis 50 g pro Tag nicht überschreiten. Viel „unsichtbares" Fett ist unter anderem auch in Süßigkeiten (Schokolade, Schokoriegel, Pralinen) enthalten. Seien Sie daher mit Süßigkeiten zurückhaltend.
  • Fettreiche Fertigprodukte, verarbeitete fettreiche Lebensmittel und frittierte Speisen sollten deshalb generell gemieden werden.
  • Essen Sie statt Wurst häufiger fettarmen Käse und vegetarische Brotaufstriche.
  • Meiden Sie Fleisch und Wurstwaren mit hohem Fettgehalt. Bevorzugen Sie daher mageres Fleisch, vor allem Hähnchen und Pute, Geflügelwurst – oder verzehren Sie mehr Fisch.
  • Verwenden Sie bei der Zubereitung der Speisen möglichst wenig Fett.
  • Schneiden Sie vor und nach der Zubereitung sichtbares Fett vom Fleisch ab. Entfernen Sie bei Geflügel vor dem Essen die Haut.
  • Trinken Sie nicht nur Vollmilch und essen Sie nicht nur Vollmilchprodukte. Nehmen Sie öfter auch fettreduzierte Milchprodukte (fettarme Milch, fettreduzierten Käse, Magerquark) zu sich. Meiden Sie Käsesorten mit mehr als 40 % Fett in der Trockenmasse (F. i. Tr.) und Doppelrahmstufen von Milchprodukten.
  • Wählen Sie beim Einkauf fettarme Nahrungsmittel. Achten Sie dabei auf die Nährstoffangaben des Herstellers, die meist auch Hinweise auf den Fettgehalt enthalten. Seien Sie zurückhaltend bei Nahrungsmitteln, bei denen der Fettgehalt nicht angegeben ist.
  • Meiden Sie fettreiche Soßen, Salatdressings, Mayonnaisen und Brotaufstriche. Wählen Sie häufiger Produkte auf Joghurtbasis oder stellen Sie diese selbst her.
  • Meiden Sie frittierte und in Fett gebackene Nahrungsmittel (zum Beispiel Pommes frites, Kartoffelchips, Erdnusschips).

Erhitzen Sie Fette nicht so stark, dass sie in der Pfanne verdampfen. Durch die Hitze werden die Fette oxidiert. Dabei entstehen sogenannte Peroxide, die krebsauslösend wirken können. Außerdem wird das wichtige Vitamin E, das in vielen Pflanzenfetten reichlich enthalten ist, zerstört. Verwenden Sie deshalb auch keine Bratfette für Soßen. Bei der Butter macht sich die Oxidation der Fette als Ranzigwerden bemerkbar. Bei Speck, Würstchen, würzigen Käsesorten, Kartoffelchips, Fertigdressings und anderen fettreichen Fertigspeisen und verarbeiteten Lebensmitteln gibt die Oxidation der Fette dagegen einen würzigen Geschmack.

Bei der Bewertung von Fertigprodukten sollten Sie auf die Angaben des Herstellers achten. Generell sind Tiefkühlprodukte den Konserven vorzuziehen. Bitte beachten Sie aber: Je stärker ein Lebensmittel industriell verarbeitet ist, umso weniger Vitamine und Mineralstoffe sind enthalten. Darüber hinaus enthalten Fertigprodukte häufig viel Kochsalz und Fett.

Bei Light-Produkten wird oftmals Fett gegen Wasser eingetauscht. Der Kaloriengehalt verringert sich dadurch. Zucker wird bei diesen Produkten oft durch Süßstoff ersetzt. Damit Light-Produkte wie Standardprodukte schmecken, werden ihnen vermehrt Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Aromastoffe und Konservierungsstoffe zugesetzt.

Der Verzehr von Light-Produkten darf Sie nicht dazu verleiten, die doppelte Menge zu essen.

Beim Kauf von Fertig-Produkten, die Ihnen eine komplette Mahlzeit ersetzen sollen, sollten Sie darauf achten, dass es sich vorrangig um diätetische Lebensmittel zur Gewichtsreduktion im Sinne eines Mahlzeitenersatzes („Mahlzeit für eine gewichtskontrollierende Ernährung“) handelt.

Die Mindestanforderungen solcher Lebensmittel sind im Lebensmittelrecht festgelegt und gewährleisten, dass Sie mit dieser Mahlzeit zwar bewusst relativ wenig Energie (circa 200-250 kcal) aufnehmen, zusätzlich aber immer gewährleistet ist, dass Sie sich mit einer Mahlzeit circa ein Drittel des Tagesbedarfs an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und essentiellen Fettsäuren zuführen.

Eucell Grana und Eucell BodyFit überschreiten zum Wohle unserer Kunden die Mindestanforderungen des Gesetzgebers für Präparate, die als Mahlzeitenersatz ausgewiesen werden, deutlich. Dies gilt vor allem für die Qualität und Quantität der verwendeten Proteinquellen. Sie enthalten zusätzlich die hochwertige mehrfach ungesättigte Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure) und wertvolle Ballaststoffe. Darüber hinaus das Spurenelement Chrom. Eine ausreichende Zufuhr von sowohl ALA als auch der aus dieser hervorgehenden Eicosapentaensäure (EPA) begünstigen über komplexe Wechselwirkungen die Verbrennung von überschüssigem Körperfett. Das Spurenelement Chrom ist wegen seiner Funktion bei der Regulation des Kohlenhydratstoffwechsels von besonderer Bedeutung während einer Diät. Die Zufuhr ausreichender Mengen an Ballaststoffen ist für eine harmonische Darmtätigkeit unumgänglich.

Die Kombination wertvoller Nähr- und Vitalstoffe in den Eucell Mahlzeiten gewährleistet, dass Sie Ihre gewohnte Vitalität wieder erreichen.

Während des Abnehmens nimmt das tägliche Gesamtvolumen der Nahrung ab. Ihr Körper kann also weniger Flüssigkeit aus der Nahrung mobilisieren. Außerdem fallen durch den vermehrten Fettabbau wesentlich mehr Stoffwechselendprodukte an, die im Wesentlichen über die Niere ausgeschieden werden müssen. Dafür benötigen Sie viel Flüssigkeit. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist auch für eine geregelte Verdauung nötig, die wichtig ist für Ihr Wohlbefinden.

Wenn Sie während des Abnehmens zu wenig trinken, können Kopfschmerzen oder Verstopfungen auftreten oder der Urin verfärbt sich kräftig gelb bis braun.

Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter Leitungswasser oder natriumarmes Mineralwasser (< 20 mg/l). Wasser erhöht den Energieumsatz deutlich und hilft somit beim Abnehmen.
Schon der Genuss von 1,5-2 Liter Wasser kann den Energieumsatz bei Übergewichtigen um 100 Kalorien erhöhen.

Trinken Sie vor den Mahlzeiten schluckweise einen halben Liter Mineral- oder Leitungswasser.

Salz erhöht das extrazelluläre Körperwasser, das heißt bindet unnötigerweise zu viel Wasser außerhalb der Zellen im Körper. Dieses kann dazu führen, dass der Blutdruck steigt – gegebenenfalls einen Bluthochdruck verstärkt wird – und dass es zu Ödemen, das heißt zu Einlagerungen von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem im Gewebe, kommt.

Das Risiko von Ödemen besteht insbesondere infolge einer vorangegangenen Erkrankung, zum Beispiel einer Herz- oder Niereninsuffizienz. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau in das Gefäßsystem und damit zu einem Anstieg des Blutdruckes, wodurch Flüssigkeit ins Gewebe austritt.

Eine Erhöhung des extrazellulären Körperwassers führt auch zu einer geringeren Gewichtsabnahme.

Nein! Zwischenmahlzeiten von Obst sind in einem Abnehmprogramm nur dann gestattet, wenn eine Unterzuckerung vorliegt und eine „Heißhungerattacke“ droht.

Obst, das im Regelfall einen hohen Zuckeranteil enthält, führt als Zwischenmahlzeit zum Anstieg des Insulin-Blutspiegels, was einerseits zum Anstieg des Hungergefühls führt und anderseits den Fettabbau verhindert.

Gerne dürfen Sie Obst als Nachtisch zu den Hauptmahlzeiten essen.

Gerne können Sie zusätzlich zur Eucell Mahlzeit gedünstetes Gemüse, Rohkost oder Salat ohne fetthaltiges Dressing essen. Das steigert Ihr Sättigungsgefühl, sodass Sie die Pausen zwischen den Mahlzeiten besser überstehen. Im Allgemeinen ist das schnelle “Zwischendurch-Essen” häufig antrainiert und nicht durch eigentlichen Hunger verursacht.

Achtung!
Nur kalorien- und kohlenhydratarme Gemüse, Rohkost oder Salate sind zusätzlich zu den Mahlzeiten während der Gewichtsreduktion geeignet, da sie den Insulin-Blutspiegel nur geringfügig ansteigen lassen und somit der Abbau von Körperfett gewährleistet ist.

Verteilen Sie grundsätzlich Ihre tägliche Nahrung auf drei Hauptmahlzeiten. Zwischen den Mahlzeiten sollten etwa vier bis fünf Stunden liegen, damit der Insulin-Serumspiegel absinken und der Körper Speicherfett abbauen kann.

Mundgeruch tritt häufig während der ersten Wochen des Abnehmens auf. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

Der häufigste Grund während des Abnehmens ist der trockene Mund!

Weitere Ursachen sind:

  • Zungenbelag
  • Schlechte Mundhygiene
  • Rauchen – smoker’s breath
  • Mundatmung – da diese die Mundtrockenheit verstärkt

Was können Sie dagegen tun?

  1. Putzen Sie nach den Mahlzeiten gründlich die Zähne
  2. Verwenden Sie einen Zungenschaber zum Entfernen der Zungenbeläge
  3. Spülen Sie nach jeder Mahlzeit Ihren Mund
  4. Trinken Sie mehr!

Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter Leitungswasser oder besser Mineralwasser.

Wasser erhöht zudem den Energieumsatz deutlich und hilft somit beim Abnehmen. Schon der Genuss von 1,5-2 Liter Wasser kann den Energieumsatz bei Übergewichtigen um 100 Kalorien erhöhen.

Eine weitere Möglichkeit, die Produktion von Speichel anzuregen, ist der Verzehr einer würzigen Brühe.

Mundhygiene

Eine gute Mundhygiene ist eine optimale Voraussetzung, Mundgeruch zu verhindern oder bestehenden Mundgeruch zu beseitigen. Dabei sollte auf die tägliche Zungenreinigung besonders viel Wert gelegt werden. Des Weiteren sollten die Zahnzwischenräume, in denen sich oft Nahrungsreste ansammeln – aus denen die Bakterien die unangenehmen Schwefelverbindungen herstellen –, mittels Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen entfernt werden.

Prothesen – ganz gleich ob Teilprothesen oder Totalprothesen – müssen täglich gründlich gereinigt werden. Die Schleimhaut im Mund wird ständig erneuert und normalerweise können die alten Hautschüppchen problemlos abtransportiert werden. Bei Prothesenträgern lagern sich die alten Hautschüppchen auf der Prothese ab, was mit der Zeit – falls die Prothese nicht täglich gereinigt wird – einen sehr unangenehmen Mundgeruch zur Folge hat.

Raucher, die unter dem oben genannten „smoker´s breath“ leiden, können mithilfe einer Raucherentwöhnung Abhilfe schaffen.

Falls Ihr Mundgeruch nicht ausreichend durch die oben aufgeführten Maßnahmen behoben ist, können Sie zusätzlich eine Mundspüllösung mit Wirkstoffen und spezielle Zahncremes einsetzen.

Mundspüllösung mit Wirkstoffen

Als wirkungsvoll gegen Mundgeruch – beziehungsweise gegen die Bakterien – haben sich Präparate mit folgenden Wirkstoffen erwiesen

  • Chlorhexidindigluconat
  • Aminfluorid, Zinnfluorid
  • Triclosan
  • Wasserstoffperoxid
  • Cetyl-Pyridin-Chlorid (CPC)
  • Essentielle Öle
  • Metallsalzlösungen – z.B. Zinkchlorid

Zahncremes

Regelmäßiges Zähneputzen mit Zahncreme reduziert ebenso den Mundgeruch. Dabei sind Zahncremes mit dem Zusatz von Zink oder Zinnfluorid besonders effektiv.

Nutzen Sie diese wirksamen Maßnahmen gegen Mundgeruch – ein guter Atem wird das Ergebnis sein und Sie fühlen sich wieder wohler.