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Kohlenhydrate

Unser Gehirn muss ausreichend mit Energie versorgt werden, um leistungsfähig zu sein bzw. zu bleiben. Dafür benötigt es im Wesentlichen Glucose. Glucose ist ein Kohlenhydrat, ein sogenanntes Monosaccharid (Einfachzucker), das auch unter den Namen Dextrose und Traubenzucker bekannt ist.
Die in der Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate werden im Körper zu Glucose abgebaut bzw. umgewandelt, um dieses zur Energiegewinnung zu nutzen.

Einfache Kohlenhydrate, wie sie z. B. in Süßigkeiten vorhanden sind, liefern dem Körper zwar rasch Energie, d. h. der Blutzuckerspiegel steigt schnell an, er fällt aber genauso schnell wieder ab. Neben Heißhungerattacken ist auch ein Leistungstief bzw. Müdigkeit die Folge.

Komplexe Kohlenhydrate (Polysaccharide/Mehrfachzucker) sichern eine gleichmäßig hohe Energieversorgung. Sie müssen nämlich erst aufgespalten werden, sodass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und nicht so schnell wieder absinkt. Das wirkt sich auch positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus.
Zudem liefern Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten auch B-Vitamine, die für eine normale psychische Funktion wichtig sind, sowie Magnesium, welches zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt.

Weitere negative Auswirkungen eines zu hohen Zuckerkonsums auf die Gehirn- und Nervengesundheit:

  • Schädigung von Zellen und Gefäßen im Gehirn
  • Synapsen im Gehirn arbeiten verlangsamt bzw. werden blockiert [1]
  • Zucker befördert freie Radikale in die Membranen des Gehirns und beeinträchtigt so die Fähigkeit der Nervenzellen zu kommunizieren, das heißt die Schnelligkeit der Informationsverarbeitung nimmt ab [2]

Erhöhen Sie den Verzehr von komplexen Kohlenhydraten und schränken Sie den Verzehr von Lebensmitteln mit einfachen, leicht resorbierbaren Kohlenhydraten stark ein.

  • Bevorzugen Sie Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornkekse, Vollkornpfannkuchen, Vollkornnudeln, Getreidekörner und -flocken, Müsli, Getreidebratlinge, Naturreis, Kleie, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.
  • Meiden Sie Weißmehlprodukte wie Weißbrot, Brötchen, Toast, Kuchen, Kekse, Haushaltszucker, Zucker- oder traubenzuckerhaltige Lebensmittel, Süßigkeiten wie Schokolade, Bonbons etc.

Der empfohlene Anteil an Kohlenhydraten sollte mehr als 50 % des Tages-Energiebedarfs (1 g Kohlenhydrate liefern 4,1 Kalorien) betragen.

Literatur

  1. Avena NM, Rada P, Hoebel BG: Evidence for sugar addiction: behavioral and neurochemical effects of intermittent, excessive sugar intake. Neurosci Biobehav Rev. 2008; 32 (1): 20-39. Epub 2007 May 18.
  2. Agrawal R, Gomez-Pinilla F: 'Metabolic syndrome' in the brain: deficiency in omega-3 fatty acid exacerbates dysfunctions in insulin receptor signalling and cognition. J Physiol. 2012 May 15; 590 (10): 2485-99. doi: 10.1113/jphysiol.2012.230078. Epub 2012 Apr 2.

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