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Kardiovaskuläre Erkrankungen: Weniger Entzündungen durch Omega-3-Fettsäuren | Kunden Bereich

Entzündungen sind bedeutsame Risikofaktoren für Herz und Gefäße betreffenden Erkrankungen. Eine Studie, veröffentlicht im Journal Nutrition, berichtet über einen Zusammenhang zwischen den Werten mehrfach ungesättigter Fettsäuren, insbesondere den Omega-3-Fettsäuren, und inflammatorischen Biomarkern im Blutserum. In der Studie wurde 364 Patienten mit einer bestehenden Herz und Gefäße betreffenden Erkrankung Blut abgenommen und das Serum auf den Gehalt mehrfach ungesättigter Fettsäuren und zahlreicher Biomarker untersucht, welche auf eine Entzündung hinweisen.

Ergebnisse
Patienten mit einem hohen Gehalt mehrfach ungesättigter Fettsäuren wiesen mit zunehmender Konzentration abnehmende Gehalte von Entzündungsmediatoren wie das Kohlenstoff-reaktive Protein (CRP) und das Interleukin-1 beta (IL-1 beta) auf. Insbesondere den aus dem Meer stammenden Omega-3-Fettsäuren (Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure) kam eine besondere Bedeutung zu. Mit jeder Erhöhung um 1 Gramm pro 1.000 kcal über die Nahrung reduzierte sich der IL-1 beta-Spiegel um 48 %.

Zusammenfassung
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, sind gegensätzlich mit auf Entzündungen hinweisenden Biomarkern assoziiert. Eine hohe Aufnahme dieser Fettsäuren könnte bedeutsam in der Sekundärvorsorge von Erkrankungen sein, die Herz und Gefäße betreffen.

Bersch-Ferreira ÂC, Sampaio GR, Gehringer MO, Ross-Fernandes MB, Kovacs C, Alves R, Pereira JL, Magnoni CD, Weber B, Rogero MM.
Association between polyunsaturated fatty acids and inflammatory markers in patients in secondary prevention of cardiovascular disease.
Nutrition. 2017 Mai

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