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Bevölkerungsstudie: Vitamin D beeinflusst Atemwegserkrankungen | Kunden Bereich

Die Auswertung der Daten einer großen Bevölkerungsstudie kommt zu einem interessanten Ergebnis. Australische Wissenschaftler werteten die Daten von 5.011 Erwachsenen der Busselton Healthy Ageing Study aus. Sie verglichen die 25-Hydroxy-Vitamin D-Spiegel (25-OHD) im Serum mit der Nennung von Atemwegserkrankungen, den geschilderten Symptomen und den Spirometrie-Werten (Lungenfunktionstest). Die Teilnehmer der Studie hatten ein Durchschnittsalter von 58 Jahren. 45 % der Erwachsenen waren männlich, 10 % Raucher und 12 % nahmen bereits Vitamin D-Supplemente ein.

Ergebnisse
Im Vergleich zu Erwachsenen mit einem 25-OHD-Wert von ≥ 50 nmol/l litten solche mit niedrigeren Werten 32 % häufiger an Asthma, 54 % häufiger an Bronchitis, 37 % häufiger an schwerer Atmung und 42 % häufiger an Engegefühlen in der Brust. Ebenso konnte bei einem 25-OHD-Wert > 100 nmol/l eine um 17 % bessere Lungenfunktion festgestellt werden.

Zusammenfassung
Ein schlechter Vitamin D-Status steht im Zusammenhang mit zahlreichen Atemwegserkrankungen. Eine höhere Vitamin D-Versorgung könnte die Lungenfunktion fördern.

Hinweis zum Versorgungszustand von Vitamin D (Nationale Verzehrsstudie II 2008)
In der Altersgruppe ab dem 19. LJ. erreichen über die normale Ernährung 0 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung, weshalb den am schlechtesten Versorgten circa 19,2 µg Vitamin D fehlen. (DGE-Empfehlung: 20 µg/Tag)

Mulrennan S, Knuiman M, Walsh JP, Hui J, Hunter M, Divitini M, Zhu K, Cooke BR, Musk AWB, James A.
Vitamin D and respiratory health in the Busselton Healthy Ageing Study.
Respirology. 2018 Januar

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