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Zivilisationskrankheiten - auch die Darmflora läuft aus dem Ruder

Unsere moderne Zivilisation erkrankt zunehmend, weil die Lebensgewohnheiten, wie sie in den  Industrieländern vorherrschen, so gar nicht zur menschlichen Anatomie und zu unserem Stoffwechsel passen. Wo sich unsere Vorfahren ausdauernd und intensiv bewegen mussten, um für ihre Nahrung zu sorgen und gelegentlich auch tagelang ohne etwas Essbarem auskommen mussten, fällt der Bewegungsdrang heute sehr viel niedriger aus. Die meisten Menschen sitzen überwiegend und sind bewegungsträge, auch, weil sie ja ganz einfach und bequem auf das reichhaltige Angebot von Nahrungsmitteln zugreifen können. Auf diesen modernen Lebensstil ist unser Körper ursprünglich jedoch nicht eingestellt.

In den Industrieländern nimmt die Häufigkeit von Zivilisationskrankheiten aufgrund entsprechend ungesunder Lebensstile, Verhaltensweisen und vorherrschender Umweltfaktoren zu. Herz- und Gefäßkrankheiten, Übergewicht, Diabetes, Gicht, Erkrankungen der Leber, Allergien und Krebs sind nur einige Beispiele, deren Therapie insbesondere bei der Verminderung der genannten Risikofaktoren ansetzen muss.

Das Tückische an vielen Zivilisationskrankheiten ist, dass sie anfangs unspezifisch sind und daher spät wahrgenommen werden. Auch die Darmflora nimmt bei den Betroffenen erheblichen Schaden und wird durch Über- und Fehlernährung mit zu viel Zucker und Fett sowie durch weitere Lebensstil-Sünden aus ihrem Gleichgewicht geworfen. Zahlreiche wichtige Funktionen der Darmflora geraten außer Kontrolle. Viele Zivilisationskrankheiten sind bis zu einem gewissen Stadium aufzuhalten und umkehrbar. Eine Ernährungsumstellung ist in den meisten Fällen aber unabdingbar. Deshalb lautet ein besonders effektiver, unterstützender Ansatz, die gestörte Darmflora wieder in die richtige Zusammensetzung und wünschenswerte Funktion zu lenken.

Bei einer Adipositas zum Beispiel leiden nicht nur das Herz und die Gefäße, sondern es kann sich auch eine Erkrankung der Leber entwickeln, weil dieses Organ gegen das Übermaß an Fett und Zucker im Blut nicht ankommen kann. Lebensmittel mit einem hohen Anteil an bestimmten probiotischen Bakterienstämmen können hier eine gezielte Begleitmaßnahme darstellen, um dem Fortschreiten einer Leberverfettung vorzubeugen. Ein gesundes Darmmilieu kann helfen, die Fetteinlagerungen in der Leber zu senken und entsprechende Entzündungsprozesse einzudämmen. Nicht zuletzt fördert eine gesunde Darmflora eine gute Verdauung und in diesem Zusammenhang auch die Bildung und Funktion der Gallensäuren. Eine intakte Gallensäure-Funktion ist wiederum eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden Fettstoffwechsel und damit für weniger Fetteinlagerungen in der Leber.

Probiotische Lebensmittel liegen seit Jahren im Trend. Viele Menschen sind überzeugt von ihren vielfältigen gesundheitsfördernden Eigenschaften und möchten sie auf ihrem täglichen Speiseplan daher nicht mehr missen.

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Probiotisch wirksame Bakterienstämme sind in unterschiedlichen Mengen in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten. Erhalten Sie hier >> einen Überblick über die Lebensmittel, die Probiotika enthalten.