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Zucchini - gesundes Multitalent

Zurzeit werden sie wieder in riesigen Mengen geerntet, die grünen oder gelben, langen Zucchini. So manchen Hobbygärtnern wächst die reiche Zucchini-Ernte über den Kopf, sodass Nachbarn mit den leckeren Alleskönnern reichhaltig beschenkt werden. Denn nichts ist köstlicher als saisonales Gemüse, das wohl möglichst direkt aus dem Garten kommt!

Zucchini wurden im 17. Jahrhundert aus dem Gartenkürbis gezüchtet und erhielten daher ihre Bezeichnung der „kleinen Kürbisse“ (aus dem Italienischen „zucco“: Kürbis, eingedeutscht „Zucchini“: kleiner Kürbis). Das Zucchini-Gemüse lässt sich ganz einfach anbauen und gedeiht auch in Blumentöpfen auf Balkon und Terrasse. Die Aussaht ist im Frühjahr bis Ende Mai möglich und sobald die Früchte eine Länge von 10 bis 20 Zentimeter erreicht haben und ihnen zu diesem Zeitpunkt das beste Aroma nachgesagt wird, können sie im Sommer geerntet werden.

Die kleinen Kürbisgewächse lassen sich vielseitig zu kreativen Variationen verarbeiten: ob gebraten, überbacken oder gekocht als Eintopf, Auflauf oder Zucchini-Nudeln, den sogenannten „Zoodles“, ob gegrillt als vegetarische Hauptspeise und Beilage oder ob eingelegt als Antipasti oder sogar roh gegessen. Denn tatsächlich ist das Sommergemüse auch ungekocht bedenkenlos zu genießen, sofern es aus dem eigenen Garten stammt oder kontrolliert biologisch angebaut wurde. In diesen Fällen kann man sich sicher sein, dass keine Rückstände an synthetischen Pflanzenschutzmitteln an der Schale haften. Rohe Zucchini überzeugen verständlicherweise durch einen noch höheren Gehalt an Vitaminen, die bei der weiteren Verarbeitung möglicherweise verloren gehen.

Doch auch nach ihrer Zubereitung sind noch viele Vitamine und weitere Vitalstoffe enthalten: Wichtiges Kalzium für die Knochengesundheit, hochwertiges Eisen für unser Blut und Kalium für ein besseres Wohlbefinden. Aber auch das Vitamin B für Nervensystem und Stoffwechsel sowie Beta-Carotin und Vitamin C hat die Zucchini in verhältnismäßig großen Mengen zu bieten und macht sie aus ernährungsphysiologischer Sicht so wertvoll. Hinzu kommt, dass sie zu 90 % aus Wasser besteht und höchstens 20 Kilokalorien pro 100 Gramm liefert. Dieses perfekte Gemüse lässt sich also auch ohne (Figur-)Bedenken genießen.

Aufpassen sollte man allerdings bei Sorten, die bitter schmecken. Denn das dafür verantwortliche Cucurbitacine, das übrigens auch beim Erhitzen nicht zerstört wird, kann Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall verursachen. Ohne diesen eher seltenen Bitterstoff gibt sich die Zucchini allerdings besonders leicht verdaulich und magenschonend.

Nutzen Sie also die Zucchini-Saison, um aus dem gesunden Multitalent leckere Sommergerichte zu zaubern - zum Beispiel mit einem Zucchinisalat, mit eingelegter Zucchini als vegetarische Grillalternative oder mit einem erfrischenden, grünen Zucchini-Smoothie für zwischendurch!

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„From Leaf to Root“ beschreibt eine Idee, Obst und Gemüse möglichst komplett – also „vom Blatt bis zur Wurzel“ – zu essen. Hier erfahren Sie mehr über "Leaf to Root" >>