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Was geschieht in der Mikrowelle mit dem Essen?

Die Mikrowelle erweist sich im Kochalltag als sehr praktisch. Viele Menschen nutzen das Gerät, aber die wenigsten wissen, was bei dieser Art der Lebensmittelverarbeitung überhaupt geschieht.

Mikrowellen versetzen die im Nahrungsmittel vorhandenen Moleküle in Schwingungen, die Teilchen reiben aneinander, wodurch Wärme entsteht. Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen, die in ihrem Frequenzbereich zwischen Infrarotwellen und Rundfunkwellen liegen. Mit der Mikrowelle können Lebensmittel entweder gegart oder aufgewärmt werden. Gesundheitliche Bedenken gegenüber dieser Technik konnten bisher nicht bestätigt werden.
Werden spezielle Sicherheits- und Garvorschriften für Mikrowellengeräte jedoch nicht beachtet, so kann sowohl eine Überhitzung als auch eine nicht ausreichende Erwärmung zu unerwünschten Veränderungen der Nahrungsmittel führen.

Wird eine hohe und lang andauernde Leistungsstufe der Mikrowelle eingestellt, kann es zu Nährstoffverlusten kommen. Insbesondere sind die fettlöslichen Vitamine A, D und E in Fleisch und Fisch sowie die essentiellen Fettsäuren betroffen, da Fleisch und große Fischstücke eine längere Zeit benötigen als Gemüse oder Milchprodukte, bis sie gegart oder vollständig erwärmt sind. Außerdem leidet unter Umständen die Textur der Nahrungsmittel. Fleischstücke werden zäh und laugen aus, da die hohe Temperatur ihnen Flüssigkeit entzieht. Auch kohlenhydratreiche Kost mit hohem Wasseranteil wird auf diese Weise in Mitleidenschaft gezogen. Mit Einbußen im Aussehen und Geschmack kann daher gerechnet werden. Wasserlösliche und hitzeempfindliche Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C, haben es in dieser Position nicht einfach.

Es ist so praktisch: Der Teller mit Speise wird einfach schnell in die Mikrowelle geschoben. Vor allem für Single- und Kleinhaushalte ist die Mikrowelle interessant, da sie eine kostengünstige und zeitsparende Zubereitung von Speisen ermöglicht. Auf einige wichtige Punkte sollten Sie aber achten, um Qualitätseinbußen des Essens zu vermeiden.

  • Machen Sie sich vor dem Gebrauch mit der Bedienung des Gerätes, insbesondere mit den empfohlenen Garzeiten vertraut.
  • Verwenden Sie spezielles mikrowellengeeignetes Geschirr wie Gefäße aus Glas, Porzellan, Steingut, Keramik (mit Glasur) und spezielle Behältnisse aus Kunststoff.
  • Der Teller sollte möglichst mit Lebensmitteln gefüllt sein, die durch ähnlich große Stücke gleichlange Garzeiten benötigen. Ansonsten riskieren Sie, dass einige davon nicht richtig aufgewärmt und die anderen völlig überhitzt werden.
  • Die Speisen sollten mit lose aufliegendem Deckel oder Haube abgedeckt werden.
  • Die Gerichte sollten mindestens auf 70 °C erhitzt werden, um schädliche Mikroorganismen abzutöten.
  • Es empfiehlt sich, die Speise zwischendurch umzurühren beziehungsweise zu wenden, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilen kann.
  • Salz sollte erst nach dem Garvorgang zugegeben werden, denn Salz entzieht der Speise Feuchtigkeit, wodurch die Oberfläche stark austrocknet.
  • Die Zugabe von Fett ist nicht notwendig, lediglich flüssigkeitsarme Speisen sollten mit etwas Wasser angereichert werden.
  • Nahrungsmittel wie Geflügel oder frischeihaltige Gerichte sollten bei niedrigerer Leistungsstufe zubereitet werden, um die Nährstoffverluste zu vermeiden.

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Die Speisenzubereitung in der Mikrowelle ist einer von vielen Faktoren, die die Lebensmittelqualität beeinflussen und somit eine nicht ausreichende Zufuhr von Makro- und Mikronährstoffen bedingen können. Hier lesen Sie mehr über weitere Einflussfaktoren >>