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Rote Bete – der köstliche Vitalstoff-Lieferant

Derzeit hat die rotfleischige Knolle bei uns Saison. Die Rote Bete besticht nicht nur durch die Vielseitigkeit ihrer Zubereitung, sondern sie ist auch sehr gesund. Noch bis März kann sie bei uns frisch geerntet werden, genügend Zeit also, um dieses altbekannte Wintergemüse in den leckersten Variationen küchenfertig zu machen.

Ob die auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt angebotene Rote Bete frisch ist, zeigt sich anhand ihres festen Körpers und ihrer glatten Schale. Je kleiner die Knollen, desto zarter und weniger holzig sind sie. Wer lieber auf Vorrat einkauft, kann sie optimal im Gemüsefach des Kühlschranks oder an einem anderen dunklen, kühlen Ort bis zu zwei Wochen lagern.

Rote Bete eignet sich für den Verzehr sowohl in roher Form als auch gegart. Um sie entsprechend zu verarbeiten, empfiehlt es sich, Handschuhe anzuziehen. Die kennzeichnende rote Farbe erhält die Knolle übrigens durch den Farbstoff Betain, der auch als Lebensmittelfarbstoff (E162) Verwendung findet. Falls keine Handschuhe parat liegen, ließe sich die rote Verfärbung an den Händen mithilfe einiger Tropfen Zitronensaft auch gut wieder entfernen.
Nachdem die Knolle mit einer Bürste geschrubbt wurde, sollte sie für den rohen Genuss geschält werden. Hauchdünn in Scheiben geschnitten oder gewürfelt, gehobelt und geraspelt wertet sie jeden Salat auf oder bietet mariniert eine leckere Alternative als vegetarisches Carpaccio.
Um das aromareiche Herbstgemüse zu garen, wird es entweder circa 30 bis 40 Minuten in Salzwasser gekocht. Die Knolle wird in diesem Fall zuvor nicht geschält, wodurch die strahlende Farbe erhalten bleibt und der Verlust wichtiger Vitalstoffe eingedämmt wird. Es spricht übrigens nichts dagegen, die Schale mitzuessen, sie hat einen deutlich intensiveren Geschmack als das innere Fruchtfleisch. Wer es jedoch lieber ohne Schale mag, zieht sie nach dem Garen mit einem scharfen Messer vorsichtig ab. Abgedeckt und in dem abgekühlten Kochwasser eingelegt ist sie auch noch einige Tage später verzehrfähig, sofern sie im Kühlschrank aufbewahrt wird.

Ganz einfach gelingen leckere Rote Bete-Gerichte auch im Backofen: Hierfür wird die Knolle ebenfalls mit Schale aufgeschnitten, in eine aus Raps- oder Olivenöl zubereitete Marinade gewälzt, je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen verfeinert und für circa 30 Minuten bei mittlerer Hitze gegart. Anschließend wird sie warm oder kalt serviert, so beispielsweise auch mit einem leckeren Joghurt-Dip oder eventuell mit Ziegenkäse überbacken, garantiert sie einen würzigen und vor allem gesunden Hochgenuss.

Die rote Knolle liefert lediglich 41 Kilokalorien pro 100 Gramm und eignet sich hervorragend, um unseren Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen. Da wären beispielsweise die große Gruppe der B-Vitamine, die Folsäure und das Beta-Carotin, welche besonders nennenswert sind. Ergänzt werden diese durch hohe Gehalte an Kalium, Calcium, Magnesium sowie Eisen und Zink. Der färbende sekundäre Pflanzenstoff Betain besitzt übrigens wie viele andere Flavonoide auch, wichtige antioxidative Eigenschaften, welche in Verbindung mit den übrigen Vitalstoffen zu unseren gesunden Körperfunktionen beitragen.

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