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Raus aus dem Multitasking: Warum weniger gleichzeitig mehr Leistung bringt

Beantworten Sie gerade eine E-Mail, während Ihr Telefon klingelt, lesen nebenbei noch schnell eine Nachricht und denken schon an den nächsten Termin? Genau so fühlt sich Multitasking oft an – als wären Sie besonders effizient und hätten alles im Griff. Doch am Ende des Tages fühlen Sie sich vielleicht erschöpft, machen kleine Fehler und haben das Gefühl, trotz all der Aktivität kaum wirklich vorangekommen zu sein. Das liegt nicht daran, dass Sie sich nicht genug anstrengen, sondern daran, wie Ihr Gehirn arbeitet. Gerade bei anspruchsvollen Aufgaben kommen Sie oft schneller ans Ziel, wenn Sie sich bewusst jeweils auf eine Aufgabe konzentrieren.

Multitasking ist meist schnelles Umschalten

Echtes Multitasking gelingt nur begrenzt. Sobald mehrere Aufgaben gleichzeitig Aufmerksamkeit, Sprache oder Entscheidungen erfordern, arbeitet das Gehirn sie meist nicht parallel ab. Stattdessen wechselt es in schneller Folge zwischen ihnen hin und her. Dieses sogenannte „Task-Switching“ kostet Zeit, Energie und Konzentration. Jeder Wechsel verlangt eine kurze Neuorientierung: Was war der nächste Schritt? Welche Information ist wichtig? Wo genau habe ich aufgehört? Studien zeigen, dass häufiges Umschalten die Leistung mindern, Aufgaben verlangsamen und die Fehleranfälligkeit erhöhen kann. Was sich zunächst produktiv anfühlt, führt daher oft zu weniger Fortschritt und mehr mentaler Erschöpfung.

Warum ständige Wechsel so anstrengend sind

Unser Arbeitsgedächtnis speichert Informationen nur kurzfristig und stellt sie für aktuelle Denkprozesse bereit. Wird dieser Prozess durch Nachrichten, Anrufe oder andere Unterbrechungen gestört, muss der bisherige Gedankengang später mühsam rekonstruiert werden. Ein Teil der Aufmerksamkeit bleibt dabei häufig bei der vorherigen Aufgabe hängen. Je komplexer oder anspruchsvoller eine Tätigkeit ist, desto stärker wirkt sich dieser Wechselaufwand aus. Häufige Unterbrechungen erhöhen zudem das Risiko für Flüchtigkeitsfehler, verlängern die Bearbeitungszeit und erschweren den Wiedereinstieg. Nicht nur die eigentliche Aufgabe fordert das Gehirn, sondern auch das ständige Anpassen an neue Reize und Prioritäten.

Nicht jede Kombination ist problematisch

Einfache Routinetätigkeiten lassen sich oft gut miteinander verbinden, etwa Spazierengehen und ein lockeres Gespräch oder Aufräumen und das Hören eines Podcasts. Schwieriger wird es, wenn beide Aufgaben bewusstes Denken, Sprachverarbeitung oder schnelle Entscheidungen erfordern. Dann konkurrieren sie um dieselben geistigen Ressourcen. Eine hilfreiche Faustregel lautet: Je wichtiger, neuer oder anspruchsvoller eine Aufgabe ist, desto mehr ungeteilte Aufmerksamkeit braucht sie. Fokus bedeutet dabei nicht, stundenlang ohne Pause durchzuarbeiten. Es bedeutet, sich für eine begrenzte Zeit bewusst auf eine Sache zu konzentrieren und Ablenkungen möglichst auszuschalten.

Mehr Fokus im Alltag: Diese Strategien helfen

Konzentriertes Arbeiten lässt sich trainieren. Entscheidend ist, Ablenkungen nicht nur mit Willenskraft zu bekämpfen, sondern den Alltag so zu gestalten, dass weniger Reize um Ihre Aufmerksamkeit konkurrieren:

  • Eine Hauptaufgabe festlegen: Entscheiden Sie zu Beginn eines Arbeitsblocks, welches Ergebnis Sie erreichen möchten. Alles andere wird notiert und später bearbeitet.
  • Zeitfenster bündeln: Lesen und beantworten Sie E-Mails oder Nachrichten zu festen Zeiten, statt auf jede Meldung sofort zu reagieren.
  • Benachrichtigungen reduzieren: Schalten Sie nicht notwendige Hinweise aus und legen Sie das Smartphone außer Sichtweite.
  • Mit Fokusblöcken arbeiten: Reservieren Sie beispielsweise 25 bis 50 Minuten für eine Aufgabe und planen Sie anschließend eine kurze Pause ein.
  • Aufgaben sichtbar abschließen: Haken Sie Erledigtes ab und schließen Sie nicht benötigte Programme. Ein klarer Abschluss entlastet den Kopf.

Nährstoffe für Gehirn, Nerven und mentale Energie

Neben Schlaf, Bewegung, Erholung und einer guten Arbeitsorganisation spielt auch eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle. Das Gehirn ist auf eine kontinuierliche Versorgung mit Energie und verschiedenen Nährstoffen angewiesen. Besonders relevant sind:

  • Für die Gehirnfunktion: Die Omega-3-Fettsäure DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 Milligramm DHA ein.
  • Für die kognitive Funktion: Zink und Eisen tragen zu einer normalen kognitiven Funktion bei.
  • Für Nervensystem und Psyche: Die Vitamine C, B1, B3, B6, B12, Biotin und Magnesium unterstützen die normale Funktion des Nervensystems sowie die normale psychische Funktion.
  • Für weniger Müdigkeit: Die Vitamine C, B2, B3, B5, B6, B12, Folsäure und Magnesium tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Für die geistige Leistung: Vitamin B5 trägt zu einer normalen geistigen Leistung sowie zu einer normalen Bildung und einem normalen Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe des Nervensystems bei.

Ergänzend enthalten Grüntee-Extrakte sekundäre Pflanzenstoffe wie Catechine, während Coenzym Q10 als vitaminähnliche Substanz natürlicherweise in den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zellen – vorkommt. Darüber hinaus gehört Phosphatidylserin zu den Phospholipiden und ist in hohen Konzentrationen im Gehirn vorhanden. Auch Ginkgo biloba wird traditionell zur Unterstützung der geistigen Leistungsfähigkeit eingesetzt.

Gezielte Unterstützung für anspruchsvolle Tage

Ein strukturierter Alltag, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und bewusste Erholungsphasen schaffen die Grundlage für mehr Fokus. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit ausgewählten Vitalstoffen kann dieses gesundheitsbewusste Gesamtkonzept ergänzen. Mehr über Eucell Mental erfahren. Das Präparat kombiniert ausgewählte Mikronährstoffe und weitere wertvolle Inhaltsstoffe für die Versorgung von Gehirn, Nerven und Psyche.

Fazit

Multitasking fühlt sich häufig produktiv an, verteilt die Aufmerksamkeit jedoch auf zu viele Reize. Wer Aufgaben bewusst nacheinander erledigt, Unterbrechungen begrenzt und echte Pausen einplant, kann konzentrierter arbeiten und mentale Energie gezielter einsetzen. Auch Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Versorgung mit wichtigen Nährstoffen gehören zu einem leistungsfähigen Alltag. Der wichtigste Schritt ist oft überraschend einfach: Entscheiden Sie sich für eine Sache – und schenken Sie ihr für eine Weile Ihre volle Aufmerksamkeit.