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„Dir ist die Krankheit ins Gesicht geschrieben!“

Oft hören wir, wenn es uns nicht gut geht, dass wir krank aussehen. Was ist dran an dieser Weisheit? Kann man am Gesicht tatsächlich erkennen, ob man krank ist? Ist uns Menschen die Fähigkeit zuzuschreiben, durch eine kurze Blickdiagnose erste Krankheitsanzeichen zu identifizieren? Offensichtlich „ja“, denn mehrere Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen im Gesicht von Erkrankten ablesen, dass diese nicht gesund sind. Sogar Völker, die kaum fremdländischen Gesichtern gegenüberstehen, sind eindeutig in der Lage, durch einen Blick auf den Teint, die Augenlider oder die Lippen einer unvertrauten Person Auskunft darüber zu geben, ob eine Erkrankung im Anmarsch ist.

Den Beleg dazu liefert unter anderem eine Studie, in der Menschen Gesichtsfotos von kontrolliert erkrankten Erwachsenen vorgelegt wurden. Innerhalb von fünf Sekunden konnten 70 % der Beobachter den Gesundheitszustand entsprechend spontan korrekt beurteilen. Von einer zufällig richtigen Diagnose kann also eindeutig nicht die Rede sein.

Im Gesicht gibt es offensichtlich gewisse Anzeichen, die sich bei den kranken und gesunden Probanden unterscheiden und somit auf den eingeschränkten gesundheitlichen Zustand hinweisen können. Als aussagekräftigstes Indiz einer Erkrankung gilt hier demnach die blasse Lippenfarbe. Weiterhin deuten allgemeine Blässe und leichte Schwellungen im Gesicht, heruntergezogene Mundwinkel, hängende Augenlider und gerötete Augen darauf hin, dass die Betroffenen kränkeln.

Es scheint erwiesen zu sein, dass jeder Mensch - und nicht nur der medizinisch ausgebildete - fähig ist, eine Blickdiagnose mit einer sehr hohen Trefferquote einzusetzen, um bereits im frühen Erkrankungsstadium infizierte Patienten zu erkennen und entsprechend schnell zu reagieren. Diese angeborene Fähigkeit ist sehr bedeutungsvoll, denn gerade zu Beginn einer Infektion ist die Ansteckungsgefahr oftmals erhöht. Da ist es von der Natur gut gesteuert, dass wir dieses Frühwarnsystem, das lediglich auf den ersten Blick basiert, in uns tragen. Bei näherem, realen Kontakt mit einer erkrankten Person, gibt es dann offensichtlich weitere Merkmale wie Geruch, Bewegungsmuster und das Sprachverhalten der vermeintlichen Patienten, die auf eine Erkrankung hindeuten.

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