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Zu Hause frühstücken – so wichtig für Kinder!

Jedes dritte Kind in Deutschland geht jeden Morgen ohne ausreichendes Frühstück in die Schule. Häufig erhält der Nachwuchs zu Hause überhaupt keine morgendliche Mahlzeit. Sehr viele frühstücken alleine und zudem ungesunde Snacks wie Fertigmüslis mit viel Zucker, aber wenig Nährwert. Dabei hilft ein Frühstück mit der Familie den Kindern, aktiv und konzentriert in den Tag zu starten. Und auch sonst ist erwiesen, dass eine regelmäßige Morgenmahlzeit zu einem gesunden Körpergewicht beiträgt, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch bereits bei jungen Menschen reduziert und viele weitere Vorzüge für die Gesundheit bietet.

Ein gesundes Frühstück zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass es möglichst ohne Zeitdruck eingenommen wird, sondern auch ausgewogene Zutaten enthält. Oftmals wird das Frühstück diesen grundsätzlichen Anforderungen jedoch nicht gerecht. Hintergrund für diese Entwicklung ist oft auch der Zeitmangel oder die fehlende Aufmerksamkeit der Erziehungsberechtigten. Zudem legen schlichtweg immer weniger Familien besonderen Wert auf ein gemeinsames Frühstück.

So ist beispielsweise bewiesen, dass Kinder, die vor der Schule in der Regel nichts essen, häufiger übergewichtig sind sowie erhöhte Blutfettwerte und einen geringeren Spiegel des wertvollen HDL-Cholesterins haben. Dass ein möglichst gleichmäßiger Tagesrhythmus wichtig ist, zeigt sich seit Langem schließlich auch bei Erwachsenen, die sich in Schichtarbeit befinden. Hier ist das Risiko für Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems aus dem ähnlichen Grund erhöht: Die Mahlzeiten werden unregelmäßig eingenommen und sie setzen sich häufig aus unausgewogenen Lebensmitteln zusammen.

Mit dem Eintritt in die Schule verändert sich bei vielen Kindern der Tagesrhythmus. Daraus ergibt sich oftmals die Gefahr, dass die Kinder überflüssige Körperpfunde aufbauen oder bestehendes Übergewicht noch weiter ausbauen. Schon seit Längerem weisen Ernährungswissenschaftler vor diesem Hintergrund darauf hin, wie bedeutend eine geregelte Nahrungsaufnahme mit den richtigen Ernährungskomponenten ist.

Morgens zu Hause satt essen sollte sich ein Kind mit Getreideportionen aus beispielsweise Vollkornbrot, etwas klein geschnittenem Obst oder Gemüse sowie Milchprodukten. Eine Alternative bietet ein Müsli aus verschiedenen Getreideflocken, Nüssen und Früchten mit naturbelassenem Joghurt oder Milch. Durch den hohen Ballaststoffgehalt sättigen diese Mahlzeiten für zwei bis drei Stunden, also mindestens bis zur großen Pause. Die besten Durstlöscher sind Wasser und ungezuckerter Früchtetee. Regelrecht gewarnt wird vor Limonaden, die sich leider immer noch zu häufig auf den Frühstückstisch drängeln oder sogar im Schulranzen stets trinkbereit mitgetragen werden. In diesen Getränken stecken Unmengen an Kalorien und schnell ist ein halber Liter Limonade ausgetrunken, ohne dass die aufgenommene Energie eine Sättigung herbeiführt – im Gegenteil: Der erhöhte Blutzucker verursacht erneuten Heißhunger.

Last but not least zeigen gemeinsame Mahlzeiten ein sehr hohes Lehrpotential – unabhängig vom Alter der Kinder, von der Art der Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen oder Abendessen) und unabhängig davon, ob nur Vater oder Mutter oder beide Elternteile am Tisch präsent sind. Denn Eltern dienen dabei als sogenannte „Gatekeeper“ (Türsteher) einer gesunden Ernährung, indem sie am gemeinsamen Tisch beaufsichtigen, was, wie und wie viel gegessen wird. Es steht dabei nicht nur im Vordergrund, wie die Qualität der Speisen ist, sondern auch, wie das Essverhalten und die Atmosphäre definiert sind. Eine wiederkehrende Routine regelmäßiger Mahlzeiten wirkt sich auch deshalb positiv auf das Essverhalten und auf das langfristige Wohlbefinden der Kinder aus!

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