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Abnehmen durch Joggen – so funktioniert`s

Eine Möglichkeit, um überflüssige Pfunde zu verlieren, ist das Joggen. Nicht ohne Grund also sieht man daher gerade im Frühjahr draußen wieder mehr hoch motivierte Menschen, die ihre Laufrunde drehen. Doch zu Hause stellen viele von ihnen auch nach wochenlangem Training beim Blick auf die Personenwaage fest, dass sich der Zeiger nicht nach unten bewegt. Woran kann das liegen und was sollte man beachten, damit es erst gar nicht zu diesem Frust kommt?

Der häufigste Fehler, den die Abnehmwilligen machen, ist der, dass zu selten gejoggt wird. Zwar ist auch ein einmaliges wöchentliches Training gut, da unser Körper von jeglicher körperlicher Bewegung profitiert, doch wer abnehmen möchte, der sollte im Idealfall an drei Tagen in der Woche jeweils 45 Minuten laufen. Mehr als vier Läufe sollten es aber nicht sein. Einsteiger müssen jetzt nicht den Mut verlieren, denn die Geschwindigkeit sollte lediglich dem individuellen Trainingsniveau angepasst sein. Die Hauptsache ist es, dass der Stoffwechsel durch die ausdauernde und fordernde Bewegung angekurbelt wird.

Nach einer jeweiligen Laufeinheit machen viele Menschen leider häufig einen weiteren Fehler, indem sie sich für ihr erreichtes Trainingsziel zur Belohnung etwas mehr zu essen gönnen, frei nach dem Motto "... jetzt habe ich doch so viele Kalorien verbrannt...!" Doch das ist gerade das Hauptproblem: Wer sich mit der Energiebilanz nicht auskennt, der kommt seinem Ziel nicht näher. Das Kaloriendefizit, das durch die Joggingrunde aufgebaut wurde, darf nicht durch das Essen wieder aufgefüllt werden. Um gesund und langfristig abzunehmen, sollten daher 300 verbrannte Kalorien – im Idealfall 500 Kalorien –, die pro Tag verbrannt wurden, nicht wieder durch Nahrung aufgenommen werden. Übrigens kommt es bis zu maximal zwei Stunden nach dem Lauftraining zur Reduzierung des Hungergefühls. Das liegt an der Veränderung bestimmter Hormonwerte und an neuronalen Verschiebungen, die durch den Sport herbeigeführt werden.

Ein weiterer Fehler, der sich vielen abnehmwilligen Freizeitjoggern häufig in die Quere stellt, ist die gleichbleibende Intensität, mit der die Laufeinheiten ausgeübt werden. Unser Körper kann sich den Anforderungen schnell anpassen. Wenn wir also immer im mäßigen Laufschritt die gleiche Strecke laufen, so wird er schon nach wenigen Trainingseinheiten nicht mehr ausreichend gefordert werden und nach und nach weniger Kalorien verbrennen als zuvor. Wer also durch das Joggen abnehmen möchte, sollte ab und zu neue Impulse setzen. Dies kann durch eine Verlängerung der Laufstrecke oder durch ein zügigeres Lauftempo geschehen, aber auch durch neue abwechslungsreiche Wege mit Hindernissen, Hügeln oder Treppenstufen. Zwischenzeitliche Sprints können außerdem neue Herausforderungen für einen zunehmend trainierten Körper darstellen, damit die Kalorien auch weiterhin effektiv verbraucht werden.

Last but not least ist es wichtig, dass wir nicht den Fehler machen, nur darauf bedacht zu sein, durch das Laufen Gewicht abzubauen, sondern auch unser Gewebe zu formen. Dies gelingt durch eine optimale Ergänzung von Kraftübungseinheiten, damit die Muskeln aufgebaut werden. Das wirkt sich nicht nur optisch vorteilhaft aus, sondern stärkt unsere Beweglichkeit. Ein zusätzlicher wichtiger Nebeneffekt: Je mehr Muskelmasse unser Körper besitzt, desto größer ist unsere Kalorienverbrennung sowohl im Ruhezustand als auch beim Sport.

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