Biologische Wertigkeit der Proteine in Lebensmitteln

Biologische Wertigkeit einzelner und kombinierter Lebensmittel
Ei Fisch, Krusten-
und Schalentiere
Feinbackwaren und Süßwaren
Hühnerei 1
(= Referenzwert)
100 Thunfisch 1 83 Waffeln 90
Hering 78 Sandkuchen 87
Milch und Milchprodukte Muscheltiere 76 Torten 86
Edamerkäse 1 85 Forelle 75 Käsekuchen 85
Milch 1 84 Kabeljau 75 Milchspeiseeis 81
Schweizerkäse 1 83 Lachs 75 Milchschokolade 78
Joghurt 83 Krebstiere 70 Bitterschokolade 73
Sahne 82 Marzipan 61
Kefir 81 Hülsenfrüchte und Gemüse Nougat 51
Quark 81 Kartoffeln 1 86
Schmelzkäse 81 Soja 1 84 Lebensmittelkombinationen
Bohne 1 73 35 % Vollei + 65 % Kartoffeln 1 138
Fleisch, Geflügel und Innereien Erbsen 43 60 % Vollei + 40 % Soja 1 124
Rindfleisch 1 83 Linsen 33 68 % Vollei + 32 % Weizen1 118
Leber 79 36 % Vollei + 64 % Bohnen1 108
Schwein 76 Getreide und Getreideprodukte 75 % Milch + 25 % Weizen1 106
Lamm 73 Roggen 1 83 56 % Milch + 44 % Roggen1 101
Geflügel 70 Reis 1 83 52 % Bohnen + 48 % Mais1 101
Mais 1 76 50 % Milch + 50 % Kartoffeln1 92
Wurst- und Fleischwaren Roggenmehl 1 76 77 % Rindfleisch
+ 23 % Kartoffeln 1
90
Sülze 81 Gerste 74
Leberwurst 79 Müsli 67
Salami 78 Hafer 60
Würstchen 77 Weizen 1 58
Bratwurst 76 Weizenmehl 1 56
Schinken 76 Cornflakes 54

Definition: Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel Gramm körpereigenes Eiweiß aus 100 g Nahrungseiweiß gebildet werden kann. Demzufolge wird von einem Eiweiß hoher biologischer Wertigkeit weniger zur Bedarfsdeckung benötigt als von einem Eiweiß niedriger biologischer Wertigkeit.

Literatur

  1. von Koerber K, Männle T, Leitzmann C (2004). Vollwert-Ernährung. Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung. 10. Auflage. Haug Verlag, Stuttgart.
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