Folgeerkrankungen des Untergewichts

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen, die durch Untergewicht mit bedingt sein können:

Atmungssystem (J00-J99)

  • Pneumonie (Lungenentzündung)

Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)

  • Immundefizienz – Schwäche der Immunabwehr

Haut und Unterhaut (L00-L99)

  • Alopecia (Haarausfall)
  • Dekubitus (Wundliegegeschwür, Druckgeschwür)
  • Trockene, teils schuppende Haut
  • Wundheilungsstörungen

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Koronare Herzerkrankung (KHK, Erkrankung der Herzkranzgefäße) – BMI (Body-Mass-Index; Körpermassen-Index) < 20

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Muskelschwäche
  • Osteoporose (Konchenschwund)
  • Proximale Femurfrakturen (Oberschenkel- beziehungsweise Oberschenkelhalsbruch) – ein BMI < 20 verdoppelt bei Männer und Frauen das Risiko für proximale Femurfrakturen im Vergleich zu höheren BMI-Werten

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Fortpflanzungsstörungen – Mann und Frau
  • Hormonelle Störungen – beispielsweise sekundäre Amenorrhoe (keine Menstruationsblutung seit mehr als drei Monaten)
  • Zyklusstörungen

Weiteres

  • Erhöhtes Operations- und Narkoserisiko
  • Erhöhtes Unfallrisiko
  • Mikronährstoffdefizite (Vitalstoffe)
  • Probleme in der Partnerschaft, z. B. aufgrund Selbstwertminderung
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