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So funktioniert eine klimafreundliche Ernährung

Regional, saisonal, pflanzlich, bio und frisch – das sind die wichtigsten Eckpfeiler einer klimabewussten Ernährungsweise. Doch was hat es damit eigentlich auf sich?

Um das Klima zu schützen und den gefährlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren, sollten wir das vielfältige Angebot an regionalem Obst und Gemüse zunehmend nutzen. Die trendige Goji-Beere lässt sich optimal durch unsere Schwarze Johannisbeere ersetzen und heimische Sonnenblumenkerne können es gut mit den weit angereisten Pinienkernen aufnehmen. Denn regionale Produkte haben einen klaren Umweltvorteil, weil kürzere Transportwege eine geringere CO2-Emission bedeuten. Zudem sind sie frisch geerntet sehr viel aromatischer und vitalstoffreicher.

Saisonales Obst und Gemüse vom heimischen Acker punktet durch den Ausfall von aufwendiger Lagerung und Beheizung, was weniger CO2 erzeugt und den Wasserverbrauch einspart. Eine Ernte, die nicht im Gewächshaus mit weniger Düngung und Pestizideinsatz aufgezogen wurde, schmeckt zudem nicht nur besser, sondern hat einen höheren Gehalt an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen.

Grundsätzlich ist ein hoher Anteil an pflanzlichen Produkten in unserer Ernährung zu bevorzugen, denn ein weiterer Klimakiller ist der hohe Konsum an tierischen Lebensmitteln. Über 60 % der Treibhausgase, die durch unsere Ernährung entstehen, sind auf unseren Verzehr von Fleisch, Eiern und Milchprodukten zurückzuführen. Die dafür benötigten Nutztiere müssen gezüchtet, ernährt und aufwendig verarbeitet werden. Außerdem setzen die in Massen gehaltenen Tiere im Zuge ihrer Verdauung das klimaschädigende Methan frei.

Unsere Lebensmittel sollten möglichst aus biologischem Anbau stammen. Dadurch unterstützen wir den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und fördern die Verwendung von organischem Dünger. Wir sparen unter anderem Energie und schützen das Grundwasser. Die Gütesiegel „Bio“ stehen auch für eine artgerechtere Haltung, die sich positiv auf die Tiere und auf die CO2-Bilanz auswirkt.

Mit jedem Schritt der Lebensmittelverarbeitung setzen wir eine gute Klimabilanz aufs Spiel. Deshalb sollten wir hauptsächlich frische Zutaten für unsere Speisen verwenden. Allein die zunehmend angebotenen Fertigprodukte in den Tiefkühlregalen lassen durch ihre komplizierte Herstellung, Kühlung, Lagerung und dem Aufwärmen am eigenen Herd unnötig viel CO2 entstehen. Wussten Sie, dass bei tiefgekühlten Pommes über 20 Mal mehr Treibhausgase entstehen als bei frisch zubereiteten Backofenkartoffeln?

Es liegt also in unserer Hand, unsere Lebensmittel besser wertzuschätzen – auf dem Acker, bei der Verarbeitung, beim Transport, im Handel und bei uns zu Hause. Wir sollten daher unsere Einkäufe überdenken, besser planen sowie umweltbewusster tätigen und nicht zuletzt unnötige Lebensmittelabfälle vermeiden. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, den ernährungsbedingten CO2-Fußabdruck maßgeblich zu verkleinern.

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Das Interesse an der Nachhaltigkeit wächst allgegenwärtig. „Bio“ und „Öko“ sind jedem ein Begriff. Was genau steckt dahinter? Und worin liegt der Unterschied zwischen der Vielzahl an Bio-Siegeln? Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.