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Glühwein – der heiße Begleiter durch die Adventszeit

Glühwein darf an kalten Winterabenden während der Adventszeit nicht fehlen – ob zuhause oder auf dem Weihnachtsmarkt. In vielen Orten hält sich die Annahme, dass Glühwein von Standbetreibern der Weihnachtsmärkte erfunden wurde. Dem ist aber nicht so! Dieses Heißgetränk gibt es schon länger als die Weihnachtsmärkte! Das älteste übermittelte Glühweinrezept stammt von 1843 und auch davor wurden schon Würzweine zubereitet.

Woraus besteht Glühwein denn aber eigentlich? Die Basis von Glühwein ist immer roter oder weißer Wein, der mit verschiedenen Gewürzen erhitzt und danach gesüßt wird. Die verwendeten Gewürze sind typisch für die Weihnachtszeit – wie Zimt, Gewürznelken, Zitronenschalen und Sternanis. Der daraus resultierende Geruch passt perfekt in die Adventszeit und stimmt uns auf das Weihnachtsfest ein.

Im Internet gibt es viele Rezepte zur eigenen Herstellung von Glühwein. Dabei ist nur dringend darauf zu achten, dass der Glühwein eine Temperatur von 80 °C nicht überschreitet. Bei diesen Temperaturen verflüchtigt sich nicht nur der Alkohol, sondern es kann auch das krebserregende Zuckerabbauprodukt Hydroxymethylfurfural entstehen.

Haben Sie sich eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, warum sich der berauschende Effekt von Glühwein so schnell bemerkbar macht? Durch den hohen Zuckergehalt des Glühweins wird die Alkoholaufnahme gefördert. Zudem wird der Magen-Darm-Trakt aufgrund der Wärme besser durchblutet, wodurch sich der Alkohol schneller im Körper verteilt. Wenn dann noch ein qualitativ schlechter Wein verwendet wird, kann der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am nächsten Tag zum Albtraum werden. In diesen Weinen werden öfters sogenannte Fuselöle gebildet, die für den Kater am nächsten Morgen hauptverantwortlich sind.

Trinken Sie daher den Glühwein am besten langsam und essen Sie währenddessen eine Kleinigkeit, sodass der Alkohol nicht zu schnell in den Kopf steigt. Ein guter Glühwein, der noch nicht stundenlang warmgehalten wurde, ist übrigens an der Farbe erkennbar. Älterer Glühwein hat meist eine braune oder braun-rote Farbe, wohingegen das frisch zubereitet Getränk eine rote, strahlende Farbe hat.

Da sich die Zeit der Weihnachtsmärkte schon wieder dem Ende neigt, probieren Sie die Glühwein-Zubereitung selber aus und verfeinern Sie Ihr Getränk beispielsweise mit einer Scheibe Orange.

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