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So lernen Kinder, sich vielseitig zu ernähren

„Das mag ich nicht!“ Kinder sind bezüglich des Essens oft sehr wählerisch. Eltern sollten daran jedoch nicht verzweifeln, auch wenn es ihnen viel Geduld abverlangt.

Kinder haben oft Bedenken, wenn es ums Probieren von unbekannten Lebensmitteln geht. Ganz typisch sind ihre Vorurteile gegenüber Gemüse, welches sie zu gerne von ihrem Teller verbannen würden. Zudem sind Kinder in ihren jungen Jahren sehr feinfühlig und merken schnell, wenn die Eltern über ihre Essensverweigerung besorgt sind. Stress am Essenstisch ist daher leider oft vorprogrammiert, obwohl die gemeinsamen Mahlzeiten in entspannter Umgebung für Groß und Klein so wichtig sind.

Vor diesem Hintergrund ist für betroffene Eltern vor allem Gelassenheit gefragt. Das heißt nicht, unliebsame Speisen gänzlich vom Essenstisch zu verbannen, sondern in erster Linie Vorbild zu sein, ohne das fehlerhafte Essensverhalten des Nachwuchses permanent zu thematisieren. Immer wieder sollten die unterschiedlichsten Lebensmittel, hierzu gehören vor allem die vielseitigen Obst- und Gemüsesorten, angeboten und selbstverständlich von den Eltern ebenso verzehrt werden. Über kurz oder lang lassen sich die Kinder motivieren und tun es ihnen gleich.

Je vielfältiger einzelne Gemüsesorten zubereitet werden, desto überzeugender können sie übrigens sein. Für das Durchhaltevermögen der Eltern ist es gut zu wissen, dass auch der Geschmack der Kinder verwächst: zuvor abgelehnte Lebensmittel schmecken ihnen plötzlich gut.

Wissenschaftler aus Vancouver fanden zudem heraus, dass es wichtig ist, den wählerischen Essern die gesundheitlichen Vorteile der einzelnen Lebensmittel in möglichst kindgerechter Sprache zu erklären. Kinder müssen demnach den unmittelbaren Nutzen verstehen können wie beispielsweise „Gemüse und Obst schützen Dich vor Krankheiten“ oder „Mit Vollkornbrot wirst Du nicht so schnell müde und bist stärker“.

Derartige leicht verständliche Aussagen, das wiederholte Anbieten der Lebensmittel sowie das geduldige Vorbildverhalten der Erwachsenen sind die drei wichtigsten Eckpfeiler, um sich die gesunde Neugierde der Kleinen zu Nutze zu machen und die oftmals unbegründete Ablehnung ohne großen Stress zu überlisten.

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