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Lebensmittelverschwendung – zu viel für die Tonne!

In Deutschland werden jährlich über 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette weggeworfen. Ob bereits auf dem Acker, bei der Verarbeitung, im Handel oder bei den Groß- und Endverbrauchern zu viele Lebensmittel landen nicht auf dem Teller, sondern im Müll.
Bei einer derartigen Lebensmittelverschwendung stoßen Ethik, Ökonomie und Ökologie an ihre Grenzen. Denn nicht nur für die Erzeugung, sondern letztlich auch für die Beseitigung der ungenutzten Lebensmittel werden wertvolle natürliche Ressourcen wie Wasser, Rohstoffe und Energie verschwendet. Viele Lebensmittelabfälle könnten weltweit vermieden werden, das ist nichts Neues. Es hapert jedoch an der Umsetzung.

Um diesem wichtigen Anspruch koordiniert näher zu kommen, haben sich die Vereinten Nationen das Ziel gesetzt, bis 2030 die Verschwendung an Lebensmitteln um die Hälfte zu reduzieren. Dieser Vereinbarung hat sich auch Deutschland im vergangenen Jahr angeschlossen. Seitdem gibt es seitens des Bundes und der Länder unter anderem wichtige Internetplattformen wie www.lebensmittelwertschätzen.de und www.zugutfuerdietonne.de, um allen Beteiligten interessante Vorschläge und wichtige Leitfäden für die Reduzierung von Lebensmittelabfällen anzubieten.

Das grundsätzliche Ziel für alle sollte es sein, Lebensmittel mehr wertzuschätzen und deren Verschwendung zu vermeiden. Da könnten beispielsweise die optischen Anforderungen an die Lebensmittelrohstoffe und deren Produkte heruntergeschraubt und möglichst viele Bestandteile davon verwertet werden. Unnötige Überschüsse könnten bereits in der Lebensmittelherstellung und im Handel effizienter vermieden und bei der Außer-Haus-Verpflegung müssten die Teller und Buffettische nicht sinnlos voll bestückt sein. 

Nicht zuletzt stehen auch die Endverbraucher unter Zugzwang. Ein aktuelles Studienergebnis rüttelt wach: Die Verbraucher verursachen demnach mit 52 % den höchsten Anteil an Lebensmittelabfällen in der gesamten Wertschöpfungskette. Das sind pro Endverbraucher hierzulande mindestens 75 kg pro Jahr, von denen etwa 40 % theoretisch vermeidbar wären. Packen Sie mit an: Jede noch so kleine Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung geht in die richtige Richtung! 

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