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Wann träumen wir?

Es gibt Tage, an denen wir uns an unsere Träume erinnern und Tage, an denen dies nicht der Fall ist. Was ist die Ursache und in welcher Phase des Schlafes träumen wir nachts?

Während des Schlafes durchläuft der menschliche Körper einen Schlafrhythmus, der aus verschiedenen Schlafphasen besteht. Hierbei handelt es sich vor allem um Leicht- sowie Tiefschlafphasen, welche sich immer wieder abwechseln. Gegen Ende des Schlafrhythmus (nach 6 bis 8 Stunden) verlaufen die Phasen immer kürzer, bis die bzw. der Schlafende erwacht.

Die Atmung wird ruhiger, der Puls sowie der Blutdruck sinken und die Muskulatur entspannt sich während des Schlafes. Eine Besonderheit bildet der REM-Schlaf, denn in dieser Phase bewegen sich die Augen bzw. die Augäpfel sehr schnell. REM ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „rapid eye movement“, was übersetzt „schnelle Augenbewegung“ bedeutet.

Prinzipiell ist das Träumen in jeder Schlafphase möglich. Da die Gehirnaktivität in der REM-Phase am höchsten ist, wird sich am häufigsten an die Träume in dieser Phase erinnert. Daher wird der REM-Schlaf auch Traumschlaf genannt. In Studien wurden Teilnehmer in der REM-Phase geweckt und sie schilderten ihren Traum wesentlich emotionaler und lebendiger als die Träume in einer anderen Schlafphase. Die REM-Phase wechselt sich mit der Leicht- und Tiefschlafphase ab, aber insgesamt verbringt ein Erwachsener ungefähr 104 Minuten im REM-Schlaf. Interessanterweise besteht der Schlaf von Neugeborenen fast nur aus der REM-Phase. Daher wird vermutet, dass diese Schlafphase besonders wichtig für die Entwicklung des zentralen Nervensystems ist.

Alle Menschen träumen gleich häufig, allerdings fällt das Erinnerungsvermögen verschieden stark aus. So erinnern sich Frauen durchschnittlich mehr an einen Traum als Männer. Manchmal wird der Trauminhalt bereits kurz nach dem Aufwachen vergessen. Eine mögliche Erklärung ist, dass das Gehirn circa 15 Minuten braucht, um voll leistungsbereit in den Tag zu starten. Die Traumerinnerung ist beispielsweise mithilfe von Traumtagebüchern trainierbar.

Während des Schlafes und Traums regenerieren sich Körper und Geist. Informationen, Sinneseindrücke und Probleme werden verarbeitet, um erholt in den neuen Morgen zu starten. In diesem Sinne: Träumen Sie gut.

Wollen Sie wissen, wie Sie Ihren Schlaf verbessern können? Hier finden Sie viele wertvolle Tipps für einen erholsamen Schlaf.

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