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EUCELL Gesundheitsmagazin

Jetzt noch schnell die letzte Rhabarber-Ernte genießen!

Köstlich erfrischende Speisen aus Rhabarber lassen uns derzeit wieder auf den Geschmack kommen. Wir lieben den Rhabarber! Seine Bezeichnung stammt übrigens vom lateinischen Wort "Rheum rhabarbarum", das wörtlich übersetzt „fremdländische Wurzel“ bedeutet. Im Sprachgebrauch ist sie auch als „Barbaren-Wurzel“ bekannt, da sie damals über Russland den Weg in die römische Küche fand. Ursprünglich kommt der Rhabarber allerdings aus China.

Als leckere, gesunde Süßspeise, als Kompott, Konfitüre oder Kuchen ist er ein Genuss. Viele Köche ergänzen ihn aufgrund seines intensiven Aromas mittlerweile auch zu herzhaften Gerichten. Doch leider neigt sich die Rhabarberzeit schon langsam wieder dem Ende zu. Genauso wie mit dem Spargel sollte hierzulande mit der Ernte des heimischen Stangengewächses ab dem 24. Juni Schluss sein.

Rhabarber ist nicht nur lecker und vielseitig, sondern in ihm steckt so viel Gesundes! Ein Grund mehr, jetzt unbedingt noch schnell zuzugreifen bevor es die rot-grünen Stangen in dieser Saison nicht mehr gibt.
Rhabarber ist sehr kalorienarm – lediglich etwa 21 Kilokalorien sind pro 100 Gramm enthalten. Wichtige Vitalstoffe wie Kalium, Eisen und Phosphor, ein hoher Vitamin-C-Gehalt und Ballaststoffe garantieren seinen gesunden Genuss.

Ausschlaggebend für den pikant-säuerlichen Geschmack sind die Fruchtsäuren Apfel- und Zitronensäure. Der erhöhte Gehalt an Oxalsäure findet sich unter anderem in den Blättern der Pflanze, die nicht mit verzehrt werden sollten. Da diese Säure Calcium bindet und den wichtigen Mineralstoff somit für unseren Körper unverwertbar macht, sollte Rhabarber möglichst geschält und gekocht werden. Auf diese Weise wird der Oxalsäuregehalt reduziert. Übrigens: Beim Genuss von Rhabarber kennen Sie sicherlich das stumpfe oder pelzige Gefühl auf den Zähnen. Das liegt an der enthaltenen Oxalsäure.

Viele Menschen schätzen den Rhabarber auch aufgrund seiner leicht abführenden Eigenschaft und genießen ihn unter anderem als Saft bei Verdauungsbeschwerden. Vor diesem Hintergrund ist Rhabarber in der traditionellen chinesischen Medizin seit etwa 5.000 Jahren ein wichtiger Bestandteil, während er bei uns erst seit gut 150 Jahren Einzug in die gesundheitsbewusste Küche hält.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Rhabarber in vielen Supermärkten irrtümlicherweise beim Obst einsortiert ist, obwohl es sich doch eigentlich um ein Stangengemüse aus der Gattung der Knöterichgewächse handelt?
Um frische Ware zu erhalten, sollten Sie nur bei festen und glänzenden Stangen zugreifen. Feuchte Schnittstellen deuten darauf hin, dass sie erst kurz zuvor geerntet wurden. Wer sich den gesunden Genuss noch etwas länger - über die Rhabarber-Saison hinaus - erhalten möchte, kann ihn ähnlich wie den Spargel in einem feuchten Handtuch eingewickelt im Kühlschrank für einige Tage lagern oder kleingeschnitten im Beutel einfrieren. Greifen Sie also jetzt noch zu, bevor es zu spät ist!

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