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Schlafbeere – Versorgungssituation

In der Wurzel der Schlafbeere sind ungefähr 1,33 % der Withanolide und 0,13 % - 0,31 % Alkaloide enthalten [1]. Im Vergleich hierzu sind in den Blättern die Konzentrationen der Withanolide und Alkaloide um das 1,8-fache bzw. 2,6-fache erhöht [1, 2].
Die in Nahrungsergänzungsmitteln verwendeten Extrakte sind in der Regel standardisiert auf 1,5 % Withanolide.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt eine tägliche Dosierempfehlung von 4,5 mg bis 7,5 mg Withanolide an [1]. Über das Internet wird eine Vielzahl an Produkten mit Schlafbeere angeboten. Je nach Verzehrempfehlung schwankt die Einnahme an Withanoliden zwischen 5 mg bis 61 mg.

Literatur

  1. Bundesinstitut für Risikobewertung. Klenow S, Latté KP, Wegewitz U, Dusemund B, Pöting A, Appel KE, Großklaus R, Schumann R, Lampen A (Hrsg.): Risikobewertung von Pflanzen und pflanzlichen Zubereitungen. BfR-Hausdruckerei Dahlem, Berlin 2012.

  2. Gupta AP, Verma RK, Misra HO, Gupta MM: Quantitative determination of withaferin A in different plant parts of Withania somnifera by TLC densitometry. Journal of Medicinal and Aromatic Plant Sciences. 1996;18: 788–790.

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