Rosenwurz

Wirkung

Im Folgenden sind die auf Grundlage einschlägiger Fachliteratur als gesichert angesehenen Wirkungen von Rosenwurz (Rhodiola rosea) für den Menschen aufgeführt.

Rosenwurz (Rhodiola rosea)

  • zählt laut Europäischer Arzneimittelagentur (EMA) zu den pflanzlichen Adaptogenen. Die enthaltenen physiologisch aktiven Substanzen unterstützen den Organismus in Stresssituationen und erhöhen die Stressresistenz. Das Immunsystem soll an den Stress adaptiert, sodass der Organismus in der Lage ist, mit außergewöhnlichen Belastungen besser umzugehen [1-3].
  • enthält die Phenylglykoside Salidrosid sowie die Rosavine (Rosavin, Rosin, Rosarin), welche höchstwahrscheinlich für die adaptogene Wirkung von Rosenwurz verantwortlich sind.
 
  • Von Seiten der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) liegen für diesen Vitalstoff noch keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen vor.
  • Die oben aufgeführten Funktionen für den Menschen gelten auf Grundlage einschlägiger Fachliteratur als gesicherte Funktionen.
  • Weitere Funktionen und Wirkungen für den Menschen sind möglich, ohne dass sie hier Erwähnung finden. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert.
 

Literatur

  1. Wagner H, Norr H, Winterhoff H: Plant adaptogens. Phytomedicine : International Journal of Phytotherapy and Phytopharmacology. 1994; 1(1): 63-76
  2. Panossian A, Wikman G, Wagner H: Plant adaptogens. III. Earlier and more recent aspects and concepts on their mode of action. Phytomedicine. 1999; 6(4): 287-300
  3. Panossian A, Wikman G: Evidence-based efficacy of adaptogens in fatigue, and molecular mechanisms related to their stress-protective activity. Curr Clin Pharmacol. 2009; 4(3): 198-219
  • Seite empfehlen: