Ernährung für Haut, Haare, Nägel

Trinkmenge – Genussmittel

Die tägliche Trinkmenge sollte 1,5 bis 2,5 Liter betragen.

Laut Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte folgende Trinkmenge – pro Kilogramm Körpergewicht – aufgenommen werden, um den täglichen Flüssigkeitsverlust auszugleichen

  • Erwachsene 35 ml Wasser pro Tag
  • Menschen ab dem 65. Lebensjahr 30 ml Wasser pro Tag

Nur bei ausgeglichenem Flüssigkeitshaushalt werden die Vitalstoffe (Mikronährstoffe) dem Körper optimal zur Verfügung gestellt. Auch für den Abtransport von Stoffwechselendprodukten ist ein ausgeglichener Körperwasserhaushalt erforderlich.

Bevorzugen Sie kalorienarme bzw. kalorienfreie Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, Gemüsesäfte und verdünnte Fruchtsäfte.

Meiden Sie Colagetränke, süße Limonaden und Fruchtsaftgetränke.

Milch und Molkegetränke zählen als Zwischenmahlzeit, nicht als Durstlöscher.

Achtung!
Im Sommer, wenn stark geschwitzt wird, muss unter Umständen die Trinkmenge auf über 3 Liter/Tag erhöht werden.

Wichtige Hinweise zum Genussmittelkonsum

Trinken Sie bitte nicht mehr als zwei bis drei Tassen Kaffee oder vier bis sechs Tassen schwarzen beziehungsweise grünen Tee am Tag.
Koffein führt zu einer gesteigerten Flüssigkeitsausscheidung, so dass Sie vermehrt die wichtigen Mineralstoffe Calcium und Magnesium mit dem Urin ausscheiden.

Übermäßiger Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor für Hautalterung. Schränken Sie den Alkoholkonsum ein. Männer sollten täglich nicht mehr als 25 g Alkohol trinken, das entspricht etwa einer Flasche Bier oder 0,25 l Wein. Frauen sollten täglich nicht mehr als 12 g Alkohol zu sich nehmen.

Stellen Sie das Rauchen ein! Tabakkonsum ist ein Risikofaktor für Hautalterung und Haarausfall. Raucher und Ex-Raucher leiden im Vergleich zu gleichaltrigen Nichtrauchern mit um 80 % höherer Wahrscheinlichkeit an einem androgenbedingten Haarausfall. Für starke Raucher, die pro Tag mehr als 20 Zigaretten konsumieren, war das Risiko sogar um rund 130 Prozent erhöht.
Des Weiteren führt Tabakkonsum zu Folgeerkrankungen wie Lungen-, Mundhöhlen-, Rachen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Magen-, Nieren-, Blasen-, Bauchspeicheldrüsen- und Gebärmuttermundkrebs; Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterinämie; Hypertriglyzeridämie), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, KHK), Atherosklerose (Arteriosklerose, Arterienverkalkung), Bluthochdruck (Hypertonus), Herzinfarkt (Myokardinfarkt) und Schlaganfall (Apoplex).

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