Ernährung bei Übergewicht

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitestgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Die Wirkungen der Ballaststoffe beruhen auf ihren Eigenschaften wie z. B. Wasserbindungsvermögen und Quellfähigkeit. So tragen Ballaststoffe dazu bei, dass der Glucose-Serumspiegel (Blutzuckerspiegel) nach dem Essen geringer ansteigt und dass das Sättigungsgefühl verstärkt wird. Ballaststoffen wird sogar eine wesentliche Bedeutung beim Schutz vor Obstipation (Verstopfung) und Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs) zugesprochen.

Die tägliche Ballaststoffzufuhr sollte mindestens 30 g betragen.

Bevorzugen Sie Vollkornprodukte, Kleie und Kleieprodukte, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Nüsse und Trockenobst. Für Obst und Gemüse gilt: Insgesamt 5 Portionen am Tag – 3 Portionen Gemüse (ca. 400 g) und 2 Portionen Obst (ca. 250 g).

Meiden Sie Weißmehlprodukte.

Gewichtsreduktion mit diätetischen Lebensmitteln

Im Rahmen einer Gewichtsreduktion mit diätetischen Lebensmitteln als Mahlzeitenersatz legt der Gesetzgeber genau fest, welchen Anforderungen das Lebensmittel für eine kalorienarme Ernährung entsprechen muss (Anlage 17 zu § 14a Abs. 2, § 21a Abs. 4 Nr. 2, § 21a Abs. 6 Nr. 1 der Diät-Verordnung – Wesentliche Bestandteile von Lebensmitteln für kalorienarme Ernährung).

Im Folgenden die Mindestdefinition bezüglich des Ballaststoffgehaltes eines Lebensmittels für eine kalorienarme Ernährung:

  • Dient das Erzeugnis als Ersatz einer Tagesration, muss es mindestens 10 g und höchstens 30 g Ballaststoffe enthalten.
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