Diäten zur Behandlung von Krankheiten

Viele Erkrankungen können durch adäquate Ernährung positiv beeinflusst werden. Die Ernährungsmedizin versucht aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über Physiologie und Pathophysiologie der menschlichen Ernährung zur Prävention und Therapie von Krankheiten zu nutzen. Beispiele für Erkrankungen, bei denen eine spezielle Ernährung das Erkrankungsrisiko vermindert oder die Heilung begünstigt, sind u. a. Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie (Bluthochdruck), Hyperlipidämien und Dyslipidämien (Fettstoffwechselstörungen), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Jodmangelstruma, Karies, Osteoporose (Knochenschwund), Rheumatoide Arthritis, Hyperurikämie und Gicht, Nierensteine, Gallensteine, Neurodermitis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Gastrointestinale (Magen-Darm-) Erkrankungen, Essstörungen. [1, 2]

Literatur

  1. Elmadfa I, Leitzmann C
    Ernährung des Menschen.
    4. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2004
  2. Leitzmann C, Müller C, Michel P, Brehme U, Triebel T, Hahn A, Laube H
    Ernährung in Prävention und Therapie – Ein Lehrbuch.
    3. Vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Hippokrates Verlag, Stuttgart, 2009
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