Dr. Gehring
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Zink könnte zur Prävention und Intervention von Depressionen geeignet sein

Wissenschaftler bewerteten in einer Übersichtsarbeit den Einfluss von Zinksupplementationen auf die Prävention oder Intervention von Depressionen.
Für die systematische Analyse wurden alle randomisierten kontrollierten Studien aus 6 Datenbanken bis 2011 ausgewertet und es flossen 4 Studien ein, die den Einschlusskriterien entsprachen.

Ergebnisse
In Studien in denen Zink zusätzlich zu Antidepressiva eingenommen wurde, zeichnete sich eine signifikante Reduktion der Symptome bei depressiven Patienten ab.

Zusammenfassung
Die Übersichtsarbeit weist darauf hin, dass sich eine Supplementation von Zink vorteilhaft auf Depressionen auswirken kann.

Hinweis zum Versorgungszustand von Zink (Nationale Verzehrstudie II 2008)
In der Altersgruppe der Frauen vom 19. - 64. LJ. erreichen 73 - 83 % die Zufuhr-Empfehlung. Den am schlechtesten versorgten Frauen fehlen circa 2,3 mg Zink. In der Altersgruppe der Männer vom 19. - 80. LJ. erreichen nur 56 - 62 % die Zufuhr-Empehlung. Den am schlechtesten versorgten Männern fehlen circa 3,5 mg Zink.
(DGE-Empfehlungen: m. 10 mg/Tag, w. 7 mg/Tag)